Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_283/2020 KI-generiert

Debt Enforcement Challenge Inadmissible Due to Failure to Meet Constitutional Challenge Requirements

Geschäftsnummer 5D_283/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute where an individual, referred to as the complainant, challenged a decision made by the District Court of Hochdorf. The court had granted a definitive legal enforcement in a debt collection case against the complainant for sums of CHF 300 and CHF 200, based on a presidential order from the Zug High Court dated August 16, 2019. The complainant filed an objection against this enforcement decision on July 27, 2020, but the Lucerne Cantonal Court dismissed the appeal due to insufficient justification on September 29, 2020. Subsequently, the complainant lodged a constitutional appeal with the Swiss Federal Tribunal on November 9, 2020, questioning the validity of the Zug High Court's order used as a basis for enforcement. The main issue revolved around whether the constitutional rights were violated, particularly because the complainant did not adequately address the reasons for the original dismissal or the limitations of reviewing a presidential order in the enforcement procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debt Enforcement Challenge Inadmissible Due to Failure to Meet Constitutional Challenge Requirements: The court had granted a definitive legal enforcement in a debt collection case against the complainant for sums of CHF 300 and CHF 200, based on a presidential order from the Zug High Court dated August 16, 2019. The complainant filed an objection against this enforcement decision on July 27, 2020, but the Lucerne Cantonal Court dismissed the appeal due to insufficient justification on September 29, 2020. Subsequently, the complainant lodged a constitutional appeal with the Swiss Federal Tribunal on November 9, 2020, questioning the validity of the Zug High Court's order used as a basis for enforcement. The main issue revolved around whether the constitutional rights were violated, particularly because the complainant did not adequately address the reasons for the original dismissal or the limitations of reviewing a presidential order in the enforcement procedure.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Rechtsbeständigkeit der Betreibung verfassungsmässige Anforderung Zulassung der Zwangsvollstreckung Gläubigerversammlung Anwaltskosten Aberkennungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained in the simplified procedure due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant following the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_283/2020

Urteil vom 16. November 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Zug,

vertreten durch das Obergericht des Kantons Zug, Gerichtskasse, Kirchenstrasse 6, Postfach 760, 6301 Zug,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 29. September 2020 (2C 20 66).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 13. Juli 2020 erteilte das Bezirksgericht Hochdorf dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Ebikon-Dierikon-Adligenswil die definitive Rechtsöffnung für Fr. 300.-- nebst Zins (Entscheidgebühr) und für Fr. 200.-- (Ordnungsbusse). Als Rechtsöffnungstitel diente die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug vom 16. August 2019.

Gegen den Rechtsöffnungsentscheid erhob der Beschwerdeführer am 27. Juli 2020 (Postaufgabe) Beschwerde. Mit Entscheid vom 29. September 2020 trat das Kantonsgericht Luzern auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein.

Am 9. November 2020 hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen ( Art. 113 ff. BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

3. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht damit auseinander, dass seine kantonale Beschwerde ungenügend begründet war, und er legt nicht dar, inwiefern das Kantonsgericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll. Soweit nachvollziehbar, wendet er sich gegen die als Rechtsöffnungstitel dienende Präsidialverfügung des Zuger Obergerichts. Das Kantonsgericht hat ihm erläutert, dass die Präsidialverfügung im Rechtsöffnungsverfahren nicht überprüft werden kann. Darauf geht der Beschwerdeführer nicht ein.

Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. November 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg