Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_279/2020 KI-generiert

Debtor appeal of definitive enforcement based on criminal decree dismissed for insufficient value and lack of constitutional substantiation.

Geschäftsnummer 5D_279/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a legal dispute between two parties where the complainant was obligated to pay a party compensation of CHF 500 to the respondent as per a final penalty order dated July 15, 2019. The respondent demanded payment and provided bank details, threatening legal action if the amount was not paid. Consequently, in a subsequent debt enforcement procedure, the District Court of Frauenfeld granted definitive enforcement on August 3, 2020, which was upheld by the Thurgau Cantonal Court on October 1, 2020, upon which the complainant submitted an appeal to the Federal Supreme Court challenging the cantonal court’s decision. The appeal was grounded on the complainant's assertion of unawareness of the bank account details, which was previously mentioned in the correspondence from the respondent.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debtor appeal of definitive enforcement based on criminal decree dismissed for insufficient value and lack of constitutional substantiation: The respondent demanded payment and provided bank details, threatening legal action if the amount was not paid. Consequently, in a subsequent debt enforcement procedure, the District Court of Frauenfeld granted definitive enforcement on August 3, 2020, which was upheld by the Thurgau Cantonal Court on October 1, 2020, upon which the complainant submitted an appeal to the Federal Supreme Court challenging the cantonal court’s decision. The appeal was grounded on the complainant's assertion of unawareness of the bank account details, which was previously mentioned in the correspondence from the respondent.

Schlagwörter

KI-generiert
Definitive Rechtsöffnung Vollstreckungsentscheid Strafanzeige Zivilrechtsstreitigkeit Betreibungsforderung verfassungsmässige Anforderung Auslegung von Urteilen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient substantiation in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule the waiver of court fees.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_279/2020

Urteil vom 2. November 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 1. Oktober 2020 (BR.2020.38).

Sachverhalt:

Mit rechtskräftigem Strafbefehl vom 15. Juli 2019 wurde A.________ zu einer Parteientschädigung von Fr. 500.-- an B.________ verpflichtet.

Mit Schreiben vom 30. Dezember 2019 setzte diese dem Schuldner eine Frist zur Zahlung der Fr. 500.--, unter (grafisch deutlich hervorgehobener) Angabe ihres Bankkontos bei der Bank C.________ mit der IBAN-Nummer; gleichzeitig drohte sie ihm an, ansonsten Betreibung einzuleiten.

Im anschliessenden Betreibungsverfahren erteilte das Bezirksgericht Frauenfeld mit Entscheid vom 3. August 2020 definitive Rechtsöffnung und mit Entscheid vom 1. Oktober 2020 wies das Obegericht des Kantons Thurgau die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 29. Oktober 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde erhoben.

Erwägungen:

1. Der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) ist nicht erreicht. Folglich steht nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung ( Art. 113 BGG ). Mit dieser kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).

2. Der Beschwerdeführer erhebt keinerlei Verfassungsrügen und er nimmt auch keinen Bezug auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid. Vielmehr macht er, wie bereits vor dem Kantonsgericht, in appellatorischer Weise geltend, ihm sei die Bankverbindung absolut nicht bewusst gewesen; es sei klar zu erkennen, dass er immer mitgeteilt habe, man solle ihm doch eine Bankverbindung nennen.

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. November 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli