Denial of Justice Complaint Mooted by Subsequent High Court Ruling
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal of legal denial against the Zurich Higher Court in a debt enforcement matter, claiming the court refused to issue a decision on his case, which was initially decided by the Meilen District Court on May 29, 2020. The complainant sought intervention from the Swiss Federal Tribunal to compel the Zurich Higher Court to render a decision. The Federal Tribunal requested a response and documentation from the Higher Court, which submitted its final judgment in the case on October 27, 2020. As a result, the Federal Tribunal deemed the appeal on legal denial moot, and the presiding member of the civil law division decided to close the case without court fees.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG; Denial of Justice Complaint Mooted by Subsequent High Court Ruling: The complainant sought intervention from the Swiss Federal Tribunal to compel the Zurich Higher Court to render a decision. The Federal Tribunal requested a response and documentation from the Higher Court, which submitted its final judgment in the case on October 27, 2020. As a result, the Federal Tribunal deemed the appeal on legal denial moot, and the presiding member of the civil law division decided to close the case without court fees.
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KI-generiertUsed to rule that the procedure is to be struck off because the object of the appeal became moot.
Used to rule that no court costs are to be levied.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_275/2020
Verfügung vom 9. November 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Hirschengraben 15, Postfach, 8021 Zürich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Rechtsverweigerung in einem Rechtsöffnungsverfahren,
Beschwerde betreffend das Verfahren RT200071 des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer.
Erwägungen:
1. Am 19. Oktober 2020 hat der Beschwerdeführer eine Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen das Obergericht des Kantons Zürich in einer Rechtsöffnungssache erhoben. Es geht um das obergerichtliche Verfahren RT200071 betreffend eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen das Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 29. Mai 2020 (EB200105-G). Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht vor, sich zu weigern, einen Entscheid zu fällen. Er ersucht das Bundesgericht darum, das Obergericht zu einem Entscheid zu zwingen.
Das Bundesgericht hat beim Obergericht eine Vernehmlassung und die Akten eingeholt. Das Obergericht hat auf Vernehmlassung verzichtet. Am 2. November 2020 hat es dem Bundesgericht das Endurteil im Verfahren RT200071, ergangen am 27. Oktober 2020, eingereicht.
Mit dem Entscheid in der Sache durch das Obergericht wird die Rechtsverweigerungsbeschwerde gegenstandslos. Das Verfahren ist dementsprechend durch das präsidierende Mitglied der Abteilung abzuschreiben ( Art. 32 Abs. 2 BGG ).
2. Auf die Erhebung von Gerichtskosten ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Der Beschwerdeführer ist nicht anwaltlich vertreten, womit die Prüfung entfällt, ob ihm eine Parteientschädigung ( Art. 68 BGG ) auszurichten wäre.
Demnach verfügt das präsidierende Mitglied:
1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. November 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg