Definitive debt collection enforcement on final tax register extract; inadmissible subsidiary constitutional complaint for lack of substantiated constitutional-violation claims.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Law Division) dismissed the complainant’s appeal and imposed court costs of CHF 100, with the underlying decision granting definitive debt collection (definitive Rechtsöffnung) for CHF 89.70 plus interest, fines, and fees remaining in force. The dispute concerned a debt collection proceeding where the lower court had granted the creditor definitive legal collection based on an extract from a final tax register, which the lower court deemed a definitive collection title, and the debtor raised no objections under the relevant statute. The Supreme Court held that, because the matter was pecuniary and below the statutory value threshold, only a subsidiary constitutional complaint was available, but the complainant failed to provide the required detailed and clear explanation of how the lower court's decision violated constitutional rights, rendering the appeal inadmissible under the applicable procedural provisions (combining the constitutional complaint and inadmissibility rules), and further deemed the filing abusive.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Definitive debt collection enforcement on final tax register extract; inadmissible subsidiary constitutional complaint for lack of substantiated constitutional-violation claims: Civil Law Division) dismissed the complainant’s appeal and imposed court costs of CHF 100, with the underlying decision granting definitive debt collection (definitive Rechtsöffnung) for CHF 89.70 plus interest, fines, and fees remaining in force. The dispute concerned a debt collection proceeding where the lower court had granted the creditor definitive legal collection based on an extract from a final tax register, which the lower court deemed a definitive collection title, and the debtor raised no objections under the relevant statute. The Supreme Court held that, because the matter was pecuniary and below the statutory value threshold, only a subsidiary constitutional complaint was available, but the complainant failed to provide the required detailed and clear explanation of how the lower court's decision violated constitutional rights, rendering the appeal inadmissible under the applicable procedural provisions (combining the constitutional complaint and inadmissibility rules), and further deemed the filing abusive.
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KI-generiertUsed to declare the constitutional complaint inadmissible due to insufficient reasoning and abusive filing.
Imposed court costs on the losing complainant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_27/2010
Urteil vom 10. Februar 2010
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Bern, Einwohnergemeinde A.________n,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 11. Januar 2010 des Gerichtspräsidenten 4 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 11. Januar 2010 des Gerichtspräsidenten 4 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen, der den Beschwerdegegnern gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für Fr. 89.70.-- (nebst Zins, Bussen und Gebühren) erteilt hat,
in Erwägung,
dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Gerichtspräsidenten 4 mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass der Gerichtspräsident 4 im Entscheid vom 11. Januar 2010 erwog, die Betreibungsforderung beruhe auf einem Auszug aus dem rechtskräftig gewordenen Steuerregister und damit auf einem definitiven Rechtsöffnungstitel, Einwendungen nach Art. 81 Abs. 1 SchKG bringe der Beschwerdeführer keine vor, weshalb die Rechtsöffnung zu erteilen sei,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden Erwägungen des Gerichtspräsidenten 4 eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Entscheid vom 11. Januar 2010 verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende und ausserdem einmal mehr missbräuchliche ( Art. 42 Abs. 7 BGG ) - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Gerichtspräsidenten 4 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Februar 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann