Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_234/2020 KI-generiert

Appeal Regarding Custody Cost Remission Dismissed for Lack of Constitutional Substantiation

Geschäftsnummer 5D_234/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving an appellant who contested the decision of the Thurgau Cantonal Court regarding the denial of her request for the waiving of court costs amounting to CHF 800, which were imposed on her in a previous legal proceeding. The appellant challenged the ruling of July 28, 2020, asserting that she should not be held responsible for legal costs due to errors made by others, specifically in a guardianship matter involving her child. The Federal Tribunal reviewed the case under a subsidiary constitutional appeal, as the monetary threshold required for a civil law appeal was not met. The appellant did not adequately demonstrate a violation of constitutional rights, and thus, the tribunal's president ruled in simplified proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 112 ZPO; Appeal Regarding Custody Cost Remission Dismissed for Lack of Constitutional Substantiation: The appellant challenged the ruling of July 28, 2020, asserting that she should not be held responsible for legal costs due to errors made by others, specifically in a guardianship matter involving her child. The Federal Tribunal reviewed the case under a subsidiary constitutional appeal, as the monetary threshold required for a civil law appeal was not met. The appellant did not adequately demonstrate a violation of constitutional rights, and thus, the tribunal's president ruled in simplified proceedings.

Schlagwörter

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Erlass von Gerichtskosten (Obhut) Erlass von Verfahrenskosten verfassungsmässiger Grundsatz Sorgerechtsverfahren Leitverfahren Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rüge verfassungsmässiger Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible because it was obviously insufficiently founded, leading to a decision by the President in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_234/2020

Urteil vom 15. September 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Thurgau,

Promenadenstrasse 12 A, 8500 Frauenfeld,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Erlass von Gerichtskosten (Obhut),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau, Präsidentin, vom 28. Juli 2020 (ZPR.2020.11).

Sachverhalt:

Für die Vorgeschichte kann auf das Urteil 5A_487/2020 verwiesen werden. In jenem Verfahren hatte das Obergericht des Kantons Thurgau der Beschwerdeführerin A.________ mit Entscheid vom 9. April 2020 die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- auferlegt. Diesbezüglich stellte diese in der Folge ein Erlassgesuch, welches das Obergericht mit Entscheid vom 28. Juli 2020 abwies. Gegen diesen Entscheid gelangt A.________ mit Beschwerde vom 9. September 2020 erneut an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Anfechtungsobjekt ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über den Erlass von Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 800.--. Somit ist der gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- nicht erreicht und es steht als Folge einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 BGG offen. Mit dieser kann nur die Verletzung verfassungsrechtlicher Normen gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).

2. Die Beschwerdeführerin kritisiert den Vater des Kindes und das Gericht in der Obhutssache selbst; als Folge hält sie fest, nicht bereit zu sein, für die Fehler Anderer Gerichtskosten zu tragen.

Damit werden weder der Form noch dem Inhalt nach Verfassungsrügen erhoben; namentlich wird keine willkürliche Anwendung von Art. 112 ZPO aufgezeigt und ebenso wenig erfolgt eine auch nur ansatzweise Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. September 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli