Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_229/2023 KI-generiert

Debtor's Constitutional Complaint on Minor Debt Dismissed for Lack of Specific Constitutional Argument

Geschäftsnummer 5D_229/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the Swiss Federal Tribunal reviewed an appeal involving a legal dispute where the Bezirksgericht Meilen had granted a definitive legal opening for a monetary claim of CHF 290.60 plus interest against an individual (the appellant). The appellant challenged this decision at the Obergericht des Kantons Zürich, which dismissed the appeal. Subsequently, the appellant filed a constitutional appeal with the Swiss Federal Tribunal. However, due to the low dispute value and absence of a significant legal question, only a subsidiary constitutional complaint was allowed, which requires specific allegations of constitutional rights violations. The appellant did not sufficiently address the specifics of these alleged constitutional violations, leading to the Tribunal's decision to not admit the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debtor's Constitutional Complaint on Minor Debt Dismissed for Lack of Specific Constitutional Argument: The appellant challenged this decision at the Obergericht des Kantons Zürich, which dismissed the appeal. Subsequently, the appellant filed a constitutional appeal with the Swiss Federal Tribunal. However, due to the low dispute value and absence of a significant legal question, only a subsidiary constitutional complaint was allowed, which requires specific allegations of constitutional rights violations. The appellant did not sufficiently address the specifics of these alleged constitutional violations, leading to the Tribunal's decision to not admit the appeal.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Vollschulden ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Streitwert Rechtsvorschlag einzelne Grundrechte Eröffnung des Verfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Applied because the appeal lacked sufficient substantiation, leading to non-admittance via the simplified procedure.

Art. 117 BGG

Cited in connection with Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG regarding the procedural non-admittance due to insufficient reasoning required for the subsidiary constitutional appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_229/2023

Urteil vom 15. Dezember 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Luzern,

vertreten durch die Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern, Zentralstrasse 28, Postfach 3439, 6002 Luzern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 14. November 2023 (RT230164-O/U).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 4. Oktober 2023 erteilte das Bezirksgericht Meilen dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Pfannenstiel die definitive Rechtsöffnung für Fr. 290.60 nebst Zins.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 27. Oktober 2023 (Poststempel) Beschwerde. Mit Urteil vom 14. November 2023 wies das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde ab.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 14. Dezember 2023 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben ( Art. 113 ff. BGG ). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).

3. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Urteil nicht auseinander, sondern verlangt bloss, den zum Urteil führenden Vorgang auf seine gesetzliche Richtigkeit hin zu überprüfen. Ausserdem bemängelt er, dass das Urteil nur von einer Gerichtsschreiberin, aber nicht von einem Oberrichter unterzeichnet worden sei. Bei alldem zeigt er nicht auf, inwiefern das angefochtene Urteil gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 15. Dezember 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg