Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_228/2023 KI-generiert

Appeal Against Stay of Execution Dismissed for Inadmissibility and Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 5D_228/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a federal appeal against a decision by the Obergericht of the Canton of Zurich, which upheld a district court's ruling granting the State of Zurich definitive legal payment order enforcement for a debt of 500 Swiss Francs based on a penal command. The appellant sought to challenge not only this particular judgment but also the actions of lower authorities and various penal commands, claiming they had been improperly enforced. However, because the disputed value was below 30,000 Swiss Francs and no substantial constitutional issues were evident, only a subsidiary constitutional complaint was viable, which required specific demonstration of rights violations. The appellant failed to specify any constitutional rights being infringed or address the court's reasoning thoroughly, leading to the inadmissibility of the appeal due to insufficient grounds.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 114 i.V.m, Art. 80 BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m; Appeal Against Stay of Execution Dismissed for Inadmissibility and Insufficient Substantiation: The appellant sought to challenge not only this particular judgment but also the actions of lower authorities and various penal commands, claiming they had been improperly enforced. However, because the disputed value was below 30,000 Swiss Francs and no substantial constitutional issues were evident, only a subsidiary constitutional complaint was viable, which required specific demonstration of rights violations. The appellant failed to specify any constitutional rights being infringed or address the court's reasoning thoroughly, leading to the inadmissibility of the appeal due to insufficient grounds.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Strafaufschub Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs verfassungsmässige Anforderung Verfahrensabschreibung Widerspruchsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to refuse to enter a decision on the constitutional appeal due to manifest inadmissibility and lack of sufficient reasoning (procedural rule applied in the dispositive).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_228/2023

Urteil vom 15. Dezember 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staat Zürich,

vertreten durch das Statthalteramt Bezirk Bülach, Bahnhofstrasse 3, Postfach, 8180 Bülach,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 14. November 2023 (RT230161-O/U).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 21. September 2023 erteilte das Bezirksgericht Hinwil dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Hinwil - gestützt auf einen Strafbefehl - die definitive Rechtsöffnung für Fr. 500.--.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 26. Oktober 2023 Beschwerde. Mit Urteil vom 14. November 2023 wies das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde ab.

Am 11. Dezember 2023 hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben ( Art. 113 ff. BGG ). Anfechtbar ist einzig das Urteil des Obergerichts. Der Beschwerdeführer wendet sich zusätzlich gegen die Urteile und Verfügungen unterer Instanzen und gegen Strafbefehle und fordert deren Aufhebung. Alle diese Entscheide können vor Bundesgericht nicht angefochten werden (Art. 114 i.V.m. Art. 75, Art. 80 BGG ).

3. Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).

Der Beschwerdeführer nennt keine verfassungsmässigen Rechte, die verletzt worden sein sollen. Er setzt sich auch nicht im Einzelnen mit den Erwägungen des Obergerichts auseinander. Insbesondere genügt die unbelegte Behauptung nicht, er habe die Busse an jedem möglichen Zeitpunkt angefochten.

4. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG ).

5. Bei diesem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 15. Dezember 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg