Debtor's Appeal on Enforcement Costs Dismissed for Lack of Pleading Compliance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as A.________, who was ordered by the Regional Court of Plessur on June 19, 2017, to pay court costs amounting to 400 Swiss Francs. The Canton of Grisons initiated debt enforcement proceedings to collect this amount, leading to the Regional Court of Imboden, on January 9, 2019, granting definitive legal enforcement against A.________. A subsequent appeal to the Cantonal Court of Grisons was dismissed on November 13, 2019. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 19, 2019, submitting additional biblical references ten days later. However, the complaint lacked a specific legal request, reference to the lower court's decision, or constitutional grievances.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 72 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal on Enforcement Costs Dismissed for Lack of Pleading Compliance: The Canton of Grisons initiated debt enforcement proceedings to collect this amount, leading to the Regional Court of Imboden, on January 9, 2019, granting definitive legal enforcement against A.________. A subsequent appeal to the Cantonal Court of Grisons was dismissed on November 13, 2019. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 19, 2019, submitting additional biblical references ten days later. However, the complaint lacked a specific legal request, reference to the lower court's decision, or constitutional grievances.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed by the President to decide not to enter upon the appeal due to insufficient substantiation in a simplified procedure.
Used in the dispositive to waive the collection of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_228/2019
Urteil vom 6. Januar 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kanton Graubünden,
vertreten durch die Finanzverwaltung Graubünden,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden, Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, vom 13. November 2019 (KSK 19 12).
Sachverhalt:
Mit Abschreibungsentscheid des Regionalgerichts Plessur vom 19. Juni 2017 wurden A.________ die Gerichtskosten von Fr. 400.-- auferlegt.
In der hierfür vom Kanton Graubünden eingeleiteten Betreibung erteilte das Regionalgericht Imboden mit Entscheid vom 9. Janaur 2019 definitive Rechtsöffnung.
Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 13. November 2019 nicht ein.
Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 19. Dezember 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Am 28. Dezember 2019 reichte sie weitere Bibelzitate nach.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). Weil der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, ist die Beschwerde in Zivilsachen nicht möglich (vgl. Art. 72 Abs. 1 lit. b BGG ), sondern einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben ( Art. 113 BGG ), mit welcher ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden kann ( Art. 116 BGG ).
2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch eine Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid, geschweige denn Verfassungsrügen; sie besteht aus Bibelzitaten und der Aussage, dass man die fälschlichen Angaben gerne persönlich vor Gericht korrigiere und auf eine entsprechende Einladung warte.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. Januar 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli