Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_228/2019 KI-generiert

Debtor's Appeal on Enforcement Costs Dismissed for Lack of Pleading Compliance

Geschäftsnummer 5D_228/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as A.________, who was ordered by the Regional Court of Plessur on June 19, 2017, to pay court costs amounting to 400 Swiss Francs. The Canton of Grisons initiated debt enforcement proceedings to collect this amount, leading to the Regional Court of Imboden, on January 9, 2019, granting definitive legal enforcement against A.________. A subsequent appeal to the Cantonal Court of Grisons was dismissed on November 13, 2019. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 19, 2019, submitting additional biblical references ten days later. However, the complaint lacked a specific legal request, reference to the lower court's decision, or constitutional grievances.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 72 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal on Enforcement Costs Dismissed for Lack of Pleading Compliance: The Canton of Grisons initiated debt enforcement proceedings to collect this amount, leading to the Regional Court of Imboden, on January 9, 2019, granting definitive legal enforcement against A.________. A subsequent appeal to the Cantonal Court of Grisons was dismissed on November 13, 2019. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 19, 2019, submitting additional biblical references ten days later. However, the complaint lacked a specific legal request, reference to the lower court's decision, or constitutional grievances.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Vollstreckungskosten Rechtsvorschlag Gläubigerversammlung obligatorische persönliche Anhörung verfassungsmässige Anforderung Einhaltung der Formvorschriften

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used by the President to decide not to enter upon the appeal due to insufficient substantiation in a simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_228/2019

Urteil vom 6. Januar 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Graubünden,

vertreten durch die Finanzverwaltung Graubünden,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden, Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, vom 13. November 2019 (KSK 19 12).

Sachverhalt:

Mit Abschreibungsentscheid des Regionalgerichts Plessur vom 19. Juni 2017 wurden A.________ die Gerichtskosten von Fr. 400.-- auferlegt.

In der hierfür vom Kanton Graubünden eingeleiteten Betreibung erteilte das Regionalgericht Imboden mit Entscheid vom 9. Janaur 2019 definitive Rechtsöffnung.

Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 13. November 2019 nicht ein.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 19. Dezember 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Am 28. Dezember 2019 reichte sie weitere Bibelzitate nach.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). Weil der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, ist die Beschwerde in Zivilsachen nicht möglich (vgl. Art. 72 Abs. 1 lit. b BGG ), sondern einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben ( Art. 113 BGG ), mit welcher ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden kann ( Art. 116 BGG ).

2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch eine Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid, geschweige denn Verfassungsrügen; sie besteht aus Bibelzitaten und der Aussage, dass man die fälschlichen Angaben gerne persönlich vor Gericht korrigiere und auf eine entsprechende Einladung warte.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Januar 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli