Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_225/2023 KI-generiert

Solothurn v. Debtor (Constitutional Complaint on Enforcement Action)

Geschäftsnummer 5D_225/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In the case presented before the Swiss Federal Tribunal, the appellant filed a complaint against a decision by the Obergericht of the canton of Solothurn, which refused to hear her appeal due to insufficient justification. The original legal proceeding involved the Kanton Solothurn, represented by its tax office, obtaining a definitive enforcement order for CHF 73.15 plus interest against the appellant, after she failed to respond in the debt enforcement process. Subsequently, the appellant submitted a complaint, which was transferred to the Swiss Federal Tribunal for consideration. The tribunal determined that the complaint lacked a formal request or sufficient reasoning, thus deciding not to proceed with the case in a simplified procedure based on the Swiss Federal Court's legal regulations. The tribunal also decided to waive court costs due to the specific circumstances of the case.

Legislator-Regeste

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Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Solothurn v. Debtor (Constitutional Complaint on Enforcement Action): The original legal proceeding involved the Kanton Solothurn, represented by its tax office, obtaining a definitive enforcement order for CHF 73.15 plus interest against the appellant, after she failed to respond in the debt enforcement process. Subsequently, the appellant submitted a complaint, which was transferred to the Swiss Federal Tribunal for consideration. The tribunal determined that the complaint lacked a formal request or sufficient reasoning, thus deciding not to proceed with the case in a simplified procedure based on the Swiss Federal Court's legal regulations. The tribunal also decided to waive court costs due to the specific circumstances of the case.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Schuldbetreibung verfassungsmässige Anforderung Streitwert Verfassungsbeschwerde im Ausland Feststellungsklage Steuerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure due to lack of proper reasons.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision ruled not to levy court costs due to the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_225/2023

Urteil vom 12. Dezember 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Solothurn,

vertreten durch Steueramt des Kantons Solothurn, Rechtsdienst, Werkhofstrasse 29c, 4509 Solothurn,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 15. November 2023 (ZKBES.2023.142).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 5. Oktober 2023 erteilte das Richteramt Dorneck-Thierstein dem Kanton Solothurn in der Betreibung Nr. xxx für Fr. 73.15 nebst Zins definitive Rechtsöffnung, nachdem sich die Beschwerdeführerin nicht hatte vernehmen lassen. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Solothurn mit Beschluss vom 15. November 2023 mangels hinreichender Begründung nicht ein. Dagegen hat die Beschwerdeführerin beim Obergericht am 5. Dezember 2023 (Eingang) eine Beschwerde erhoben, welche zuständigkeitshalber dem Bundesgericht weitergeleitet wurde.

Erwägungen:

1. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Rechtsöffnungsentscheid, dessen Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt; mithin ist nicht die Beschwerde in Zivilsachen, sondern die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1, Art. 90 und Art. 113 BGG ). Mit dieser kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ).

2. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich auf stichwortartige Bemerkungen (wie "IV + EL seit 1996!" oder "exakt") direkt im angefochtenen Entscheid sowie auf die Aussage auf dem obergerichtlichen Begleitbrief zum angefochtenen Entscheid: "Ich erhebe Einsprache gegen alle Verfügungen und Beschlüsse!".

3. Damit mangelt es der Beschwerde sowohl an einem Rechtsbegehren als auch an jeglicher Begründung, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 12. Dezember 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli