Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_221/2023 KI-generiert

Municipality v. Taxpayer (Subsidiary Constitutional Complaint Dismissed for Lack of Constitutional Argument)

Geschäftsnummer 5D_221/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual and the municipality of Zermatt over the definitive enforcement of a debt related to municipal taxes assessed for the year 2021, amounting to CHF 3,020.65 plus interest and costs. The District Court of Visp had granted the municipality's request for definitive legal enforcement against the individual. The individual subsequently appealed the decision, but the Cantonal Court of Valais dismissed the appeal on November 30, 2023. The individual then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, filing an appeal on December 1, 2023, arguing unspecified constitutional violations, although their complaint largely contained conspiracy theories and religious statements unrelated to the legal issue at hand.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 54 Abs. 1 BGG, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m; Municipality v. Taxpayer (Subsidiary Constitutional Complaint Dismissed for Lack of Constitutional Argument): The District Court of Visp had granted the municipality's request for definitive legal enforcement against the individual. The individual subsequently appealed the decision, but the Cantonal Court of Valais dismissed the appeal on November 30, 2023. The individual then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, filing an appeal on December 1, 2023, arguing unspecified constitutional violations, although their complaint largely contained conspiracy theories and religious statements unrelated to the legal issue at hand.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Gemeindesteuern Steuerbetreibung Rechte des Steuerpflichtigen direkte Steuer Steuerverfahren Vollstreckung von Unterhaltsbeiträgen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it was obviously insufficiently substantiated, leading to a decision by the President in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_221/2023

Urteil vom 6. Dezember 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Einwohnergemeinde Zermatt, Gemeindehaus, Kirchplatz 3, Postfach 345, 3920 Zermatt,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis, Zivilkammer, vom 30. November 2023 (C3 23 157).

Sachverhalt:

Das Bezirksgericht Visp erteilte der Einwohnergemeinde Zermatt in einer gegen den Beschwerdeführer eingeleiteten Betreibung für rechtskräftig veranlagte Gemeindesteuern 2021 von Fr. 3'020.65 nebst Zins und Kosten definitive Rechtsöffnung.

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 30. November 2023 ab, soweit es darauf eintrat.

Mit Beschwerde vom 1. Dezember 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer hat die Beschwerde auf Französisch eingereicht, was zulässig ist ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). Das vorliegende Urteil ergeht jedoch in der Sprache des angefochtenen Entscheids und damit auf Deutsch ( Art. 54 Abs. 1 BGG ).

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen ( Art. 113 BGG ). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).

3. Der Beschwerdeführer macht keine Verfassungsverletzungen geltend. Ohnehin gehen seine Ausführungen an der Sache vorbei; in erster Linie erfolgen in gematrischer Weise vorgetragene weltverschwörerische und religiöse Aussagen und ferner wird sinngemäss festgehalten, der Rechtsstaat gelte offenbar nur für Unterhalts- und Steuerforderungen.

4. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 6. Dezember 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli