Debt Collection Appeal Dismissed for Untimeliness and Insufficient Constitutional Argument
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant lodged an appeal against a ruling of the Regional Court Oberland, which granted a social security authority a definitive legal execution order for a debt of CHF 3,552.05 plus interest. The appeal to the Cantonal Court of Bern was rejected due to late submission. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the procedural handling of his case, while claiming the debt had been paid. However, his federal appeal failed to sufficiently address the timeliness issue, resulting in the appeal not being admitted.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debt Collection Appeal Dismissed for Untimeliness and Insufficient Constitutional Argument: The appeal to the Cantonal Court of Bern was rejected due to late submission. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the procedural handling of his case, while claiming the debt had been paid. However, his federal appeal failed to sufficiently address the timeliness issue, resulting in the appeal not being admitted.
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KI-generiertThe appeal was not admitted by the President in simplified procedure due to lack of sufficient reasoning.
The appellant was ordered to pay the court costs based on the outcome of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_218/2023
Urteil vom 1. Dezember 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Bern,
Abteilung Beiträge und Zulagen, Team Region 2, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 24. Oktober 2023
(ZK 23 412).
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 27. September 2023 erteilte das Regionalgericht Oberland der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Oberland, Dienststelle Oberland West, die definitive Rechtsöffnung für Fr. 3'552.05 nebst Zins.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 17. Oktober 2023 (Postaufgabe) Beschwerde. Mit Entscheid vom 24. Oktober 2023 trat das Obergericht des Kantons Bern auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht ein.
Dagegen hat der Beschwerdeführer am 28. November 2023 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig ( Art. 113 ff. BGG ).
Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob es dadurch gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). Der Beschwerdeführer geht jedoch nicht darauf ein, dass er seine kantonale Beschwerde verspätet eingereicht hat. Stattdessen macht er geltend, er habe die Forderung bezahlt.
Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 1. Dezember 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Zingg