Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_206/2023 KI-generiert

Appeal Dismissed: Non-Substantiated Constitutional Complaint Regarding Legal Execution of Court Fees

Geschäftsnummer 5D_206/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case before the Swiss Federal Tribunal, an individual filed a constitutional complaint following a series of legal decisions involving a debt enforcement order. Initially, the District Court of Toggenburg granted the Canton of Zurich, acting through its central debt collection office, a definitive legal order for the collection of 600 Swiss Francs from the complainant. The complainant contested this decision, but the Cantonal Court of St. Gallen dismissed the complaint. Despite further appeal to the Federal Tribunal, the complainant failed to adequately address the relevant legal arguments and instead diverted to unrelated issues, leading the tribunal to reject the complaint on procedural grounds. Consequently, the complainant bore the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Appeal Dismissed: Non-Substantiated Constitutional Complaint Regarding Legal Execution of Court Fees: Initially, the District Court of Toggenburg granted the Canton of Zurich, acting through its central debt collection office, a definitive legal order for the collection of 600 Swiss Francs from the complainant. The complainant contested this decision, but the Cantonal Court of St. Gallen dismissed the complaint. Despite further appeal to the Federal Tribunal, the complainant failed to adequately address the relevant legal arguments and instead diverted to unrelated issues, leading the tribunal to reject the complaint on procedural grounds. Consequently, the complainant bore the court costs.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Anwaltskosten Streitwert verfassungsmässige Anforderung vollstreckbarer Entscheid Verfassungsbeschwerde im Ausland substantiierte Begründung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed summarily (no entry into proceedings) based on this procedural rule due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs because the appeal was dismissed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_206/2023

Urteil vom 14. November 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Zürich,

vertreten durch die Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Obergericht des Kantons Zürich, Hirschengraben 15, Postfach 2401, 8021 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Einzelrichter für Beschwerden SchKG, vom 2. Oktober 2023 (BES.2023.67-EZS1).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 24. August 2023 erteilte das Kreisgericht Toggenburg dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Ebnat-Kappel die definitive Rechtsöffnung für Fr. 600.--.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 11. September 2023 Beschwerde. Mit Entscheid vom 2. Oktober 2023 wies das Kantonsgericht St. Gallen die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 10. November 2023 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben ( Art. 113 ff. BGG ). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).

3. Das Kantonsgericht hat erwogen, das Kreisgericht habe richtigerweise erwogen, dass der vom Beschwerdegegner vorgelegte, vollstreckbare und formell rechtskräftige Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 1. September 2022 ein definitiver Rechtsöffnungstitel für den Betrag von Fr. 600.-- (Gerichtsgebühr) sei und der Beschwerdeführer keine zulässigen Einwendungen erhoben habe. Die Beschwerde enthalte keinerlei Auseinandersetzung mit den zutreffenden Erwägungen des Kreisgerichts.

4. Vor Bundesgericht geht der Beschwerdeführer auf diese Erwägungen nicht ein. Stattdessen äussert er sich zur Corona-Pandemie. Das von ihm kritisierte Verhalten der Behörden während der Pandemie ist jedoch nicht Verfahrensthema. Am Rande beruft er sich auf Art. 9 und 10 BV , ohne darzulegen, inwiefern das Kantonsgericht mit dem angefochtenen Entscheid gegen diese Normen verstossen haben soll.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Einzelrichter für Beschwerden SchKG, mitgeteilt.

Lausanne, 14. November 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg