Swiss Supreme Court Declines Review of Debt Enforcement Decision Due to Insufficient Substantiation and Minimum Value Threshold
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Swiss Federal Tribunal reviewed an appeal involving a provisional debt enforcement decision. The Obergericht of the Canton of Solothurn had granted provisional enforcement to a company against an individual for the amount of 5,000 Swiss francs with interest. The individual, disputing this provisional enforcement, had filed an appeal to the Federal Tribunal seeking to overturn the Obergericht's decision and prevent the enforcement. However, the Federal Tribunal noted that the legal prerequisites for a civil complaint were not met due to the dispute's value being under 30,000 Swiss francs and the appeal did not adequately argue any constitutional rights infringement as required for a subsidiary constitutional complaint. As a result, the Tribunal found the complaint insufficiently substantiated.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Swiss Supreme Court Declines Review of Debt Enforcement Decision Due to Insufficient Substantiation and Minimum Value Threshold: The Obergericht of the Canton of Solothurn had granted provisional enforcement to a company against an individual for the amount of 5,000 Swiss francs with interest. The individual, disputing this provisional enforcement, had filed an appeal to the Federal Tribunal seeking to overturn the Obergericht's decision and prevent the enforcement. However, the Federal Tribunal noted that the legal prerequisites for a civil complaint were not met due to the dispute's value being under 30,000 Swiss francs and the appeal did not adequately argue any constitutional rights infringement as required for a subsidiary constitutional complaint. As a result, the Tribunal found the complaint insufficiently substantiated.
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KI-generiertThe appeal was not entertained under the simplified procedure because it was obviously insufficiently substantiated.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_20/2021
Urteil vom 1. Februar 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________ GmbH,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 18. Dezember 2020 (ZKBES.2020.161).
Sachverhalt:
Mit Urteil vom 18. Dezember 2020 erteilte das Obergericht des Kantons Solothurn der B.________ GmbH in der gegen A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Region Solothurn für Fr. 5'000.-- nebst Zins die provisorische Rechtsöffnung. Hiergegen erhob dieser am 27. Januar 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde mit den Begehren, das Urteil sei aufzuheben und die Rechtsöffnung sei abzuwenden.
Erwägungen:
1. Der Streitwert erreicht den für die Beschwerde in Zivilsachen erforderlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- nicht ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ), weshalb nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung steht ( Art. 113 BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann ( BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. In der Beschwerde werden keine verfassungsmässigen Rechte als verletzt angerufen und die Ausführungen vermögen auch inhaltlich den vorstehend dargelegten Begründungsanforderungen für Verfassungsrügen nicht gerecht zu werden, indem kurz der Streitgegenstand (Frage, ob ein zahlungsfähiger Ersatzmieter angeboten und akzeptiert wurde) aus eigener Sicht geschildert wird. Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Februar 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli