Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_20/2021 KI-generiert

Swiss Supreme Court Declines Review of Debt Enforcement Decision Due to Insufficient Substantiation and Minimum Value Threshold

Geschäftsnummer 5D_20/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the Swiss Federal Tribunal reviewed an appeal involving a provisional debt enforcement decision. The Obergericht of the Canton of Solothurn had granted provisional enforcement to a company against an individual for the amount of 5,000 Swiss francs with interest. The individual, disputing this provisional enforcement, had filed an appeal to the Federal Tribunal seeking to overturn the Obergericht's decision and prevent the enforcement. However, the Federal Tribunal noted that the legal prerequisites for a civil complaint were not met due to the dispute's value being under 30,000 Swiss francs and the appeal did not adequately argue any constitutional rights infringement as required for a subsidiary constitutional complaint. As a result, the Tribunal found the complaint insufficiently substantiated.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Swiss Supreme Court Declines Review of Debt Enforcement Decision Due to Insufficient Substantiation and Minimum Value Threshold: The Obergericht of the Canton of Solothurn had granted provisional enforcement to a company against an individual for the amount of 5,000 Swiss francs with interest. The individual, disputing this provisional enforcement, had filed an appeal to the Federal Tribunal seeking to overturn the Obergericht's decision and prevent the enforcement. However, the Federal Tribunal noted that the legal prerequisites for a civil complaint were not met due to the dispute's value being under 30,000 Swiss francs and the appeal did not adequately argue any constitutional rights infringement as required for a subsidiary constitutional complaint. As a result, the Tribunal found the complaint insufficiently substantiated.

Schlagwörter

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Rechtsöffnung Schuldbetreibung Streitwert Gestaltungsentscheid Ersatzmieter verfassungsmässiger Grundsatz ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained under the simplified procedure because it was obviously insufficiently substantiated.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_20/2021

Urteil vom 1. Februar 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ GmbH,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 18. Dezember 2020 (ZKBES.2020.161).

Sachverhalt:

Mit Urteil vom 18. Dezember 2020 erteilte das Obergericht des Kantons Solothurn der B.________ GmbH in der gegen A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Region Solothurn für Fr. 5'000.-- nebst Zins die provisorische Rechtsöffnung. Hiergegen erhob dieser am 27. Januar 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde mit den Begehren, das Urteil sei aufzuheben und die Rechtsöffnung sei abzuwenden.

Erwägungen:

1. Der Streitwert erreicht den für die Beschwerde in Zivilsachen erforderlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- nicht ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ), weshalb nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung steht ( Art. 113 BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann ( BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. In der Beschwerde werden keine verfassungsmässigen Rechte als verletzt angerufen und die Ausführungen vermögen auch inhaltlich den vorstehend dargelegten Begründungsanforderungen für Verfassungsrügen nicht gerecht zu werden, indem kurz der Streitgegenstand (Frage, ob ein zahlungsfähiger Ersatzmieter angeboten und akzeptiert wurde) aus eigener Sicht geschildert wird. Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Februar 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli