Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_2/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Review of Constitutional Complaint Over Summary Proceedings Refusal Due to Inadmissibility and Abuse.

Geschäftsnummer 5D_2/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a constitutional complaint filed against a decision made by a regional court, which had dismissed the appellant's objections related to a legal proceeding. The appellant challenged the court's refusal to engage with her requests regarding bias motions, criminal complaints, and a remand request related to the opening of legal proceedings. The regional court determined that the appellant's submissions lacked specific legal requests and sufficient justification, leading to a ruling of inadmissibility. Consequently, the constitutional complaint submitted to the federal court was deemed unsubstantiated, as it failed to articulate how constitutional rights had been violated and was characterized as abusive in nature.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Federal Supreme Court Declines Review of Constitutional Complaint Over Summary Proceedings Refusal Due to Inadmissibility and Abuse: The appellant challenged the court's refusal to engage with her requests regarding bias motions, criminal complaints, and a remand request related to the opening of legal proceedings. The regional court determined that the appellant's submissions lacked specific legal requests and sufficient justification, leading to a ruling of inadmissibility. Consequently, the constitutional complaint submitted to the federal court was deemed unsubstantiated, as it failed to articulate how constitutional rights had been violated and was characterized as abusive in nature.

Schlagwörter

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verfassungsmässige Anforderung Verfahrensüberprüfung Ausstandsbegehren Rüge verfassungsmässiger Rechte Zuständigkeitsfragen Strafanzeige

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited to remind that grievances in a subsidiary constitutional appeal must invoke and substantiate violations of constitutional rights.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Cited as the procedural basis for non-admission when a subsidiary constitutional appeal lacks the required substantive reasoning.

Art. 108 Abs. 1 lit. a bis c BGG

Cited in conjunction with Art. 117 BGG for the decision not to enter upon the appeal.

Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a bis c BGG

Used to justify the non-admission of the constitutional appeal due to clear inadmissibility, lack of sufficient reasoning, and abusive nature of the appeal.

Art. 116 BGG

Cited as part of the procedural framework for the subsidiary constitutional appeal.

Art. 42 Abs. 7 BGG

Cited to mention the abusive nature of the proceedings as an additional reason for inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited to impose court costs on the unsuccessful appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_2/2016

Urteil vom 13. Januar 2016

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Schwyz,

vertreten durch die Kantonsgerichtskasse,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Ausstand, Strafanzeigen, Rechtsöffnungsverhandlung,

Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 31. Dezember 2015 des Kantonsgerichts Schwyz (Kantonsgerichtsvizepräsidentin)

Nach Einsicht

in die (vom Kantonsgericht zuständigkeitshalber dem Bundesgericht übermittelte und von diesem als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene) Eingabe u.a. gegen die Verfügung vom 31. Dezember 2015 des Kantonsgerichts Schwyz (BEK 2015 119), das auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen eine (in einem Rechtsöffnungsverfahren für Fr. 300.-- ergangene) Nichteintretensverfügung des Bezirksgerichts Schwyz (Nichteintreten auf pauschale Ausstandsbegehren, auf Strafanzeigen und auf ein Rückweisungsbegehren der Beschwerdeführerin betreffend Vorladung zur Rechtsöffnungsverhandlung) nicht eingetreten ist,

in Erwägung,

dass gegen die in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Verfügung des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführerin als solche entgegengenommen worden ist,

dass die Verfassungsbeschwerde von vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand der kantonsgerichtlichen Verfügung vom 31. Dezember 2015 hinausgehen,

dass sodann in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass das Kantonsgericht in der Verfügung vom 31. Dezember 2015 erwog, trotz Aufforderung zur Verbesserung enthalte die Eingabe der Beschwerdeführerin weder Rechtsbegehren noch eine rechtsgenügliche Begründung, die Beschwerdevorbringen erschöpften sich in allgemeiner Kritik an den "Gerichtsinstanzen Schwyz", auf die Beschwerde sei nicht einzutreten,

dass die Beschwerdeführerin in ihrer dem Bundesgericht übermittelten Eingabe nicht in nachvollziehbarer Weise auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch die Verfügung des Kantonsgerichts vom 31. Dezember 2015 verletzt sein sollen,

dass die Beschwerdeführerin ausserdem missbräuchlich prozessiert und die Verfassungsbeschwerde auch aus diesem Grund unzulässig ist ( Art. 42 Abs. 7 BGG ),

dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende und überdies missbräuchliche - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a bis c BGG nicht einzutreten ist,

dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. Januar 2016

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann