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5D_199/2013 KI-generiert

Swiss tax debt collection: Definitive Rechtsöffnung upheld despite challenge to tax amount and inability to pay; constitutional complaint inadmissible for failure to substantiate constitutional rights violation under Art. 117 BGG.

Geschäftsnummer 5D_199/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Law Division) dismissed the appellant's subsidiary constitutional complaint and rejected his request for free legal aid, affirming the lower court's decision. Consequently, the cantonal Obergericht's ruling granting the respondents definitive debt collection (Rechtsöffnung) against the appellant for outstanding 2011 state and municipal taxes of CHF 168.40 plus interest and costs remains in force. The dispute arose from the Obergericht's dismissal of the appellant's challenge to the first-instance order, which had rejected his objections as untimely and inadmissible novae, holding that the tax amount and his ability to pay could not be reviewed in the debt collection proceeding. The Federal Court found the complaint inadmissible for lack of sufficient reasoning, as the appellant failed to clearly and specifically demonstrate, based on the lower court's considerations, any violation of constitutional rights as required by Article 117 in conjunction with Articles 106(2) and 116 of the Federal Supreme Court Act (BGG), and because the case fell below the monetary threshold for an ordinary appeal under Article 74(1)(b) BGG with no exception applying. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 50.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Swiss tax debt collection: Definitive Rechtsöffnung upheld despite challenge to tax amount and inability to pay; constitutional complaint inadmissible for failure to substantiate constitutional rights violation under Art. 117 BGG: Civil Law Division) dismissed the appellant's subsidiary constitutional complaint and rejected his request for free legal aid, affirming the lower court's decision. Consequently, the cantonal Obergericht's ruling granting the respondents definitive debt collection (Rechtsöffnung) against the appellant for outstanding 2011 state and municipal taxes of CHF 168.40 plus interest and costs remains in force. The dispute arose from the Obergericht's dismissal of the appellant's challenge to the first-instance order, which had rejected his objections as untimely and inadmissible novae, holding that the tax amount and his ability to pay could not be reviewed in the debt collection proceeding. The Federal Court found the complaint inadmissible for lack of sufficient reasoning, as the appellant failed to clearly and specifically demonstrate, based on the lower court's considerations, any violation of constitutional rights as required by Article 117 in conjunction with Articles 106(2) and 116 of the Federal Supreme Court Act (BGG), and because the case fell below the monetary threshold for an ordinary appeal under Article 74(1)(b) BGG with no exception applying. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 50.

Schlagwörter

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Steuervollstreckung Gemeindesteuern Rechtsbeständigkeit der Betreibung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Steuerrecht Ertrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the constitutional complaint inadmissible for lack of sufficient reasoning.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Cited in the service of the order rejecting the request for free legal aid for lack of prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the losing appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_199/2013

Urteil vom 31. Oktober 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staat Y.________ und Gemeinde Z.________ und Reformierte Kirchgemeinde , vertr.d. Gemeindesteueramt Z.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer)

vom 1. Oktober 2013.

Nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 1. Oktober 2013 des Obergerichts des Kantons Zürich, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an die Beschwerdegegner für Fr. 168.40 (nebst Zins und Kosten) abgewiesen hat (ausstehende Staats- und Gemeindesteuern 2011 gemäss rechtskräftigem Einschätzungsentscheid samt Schlussrechnung),

in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass gegen das in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Urteil des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,

dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass das Obergericht im Urteil vom 1. Oktober 2013 erwog, nachdem die erstinstanzliche Stellungnahme des Beschwerdeführers zum Rechtsöffnungsgesuch wegen Verspätung unbeachtlich geblieben sei, erwiesen sich die erst im Beschwerdeverfahren vorgebrachten Einwendungen als unzulässige Noven, im Übrigen könnten diese Einwendungen (gegen die Höhe der Steuerforderung und die Zahlungsfähigkeit des Beschwerdeführers) im Rechtsöffnungsverfahren ohnehin nicht überprüft werden, das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sei wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen,

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch das Urteil des Obergerichts vom 1. Oktober 2013 verletzt sein sollen,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass dem Beschwerdeführer auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege wegen der Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 50.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Oktober 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann