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5D_195/2016 KI-generiert

Swiss constitutional complaint against interlocutory ruling on cost advance in revision of debt enforcement—denied for failure to show irreparable legal harm under Art. 93 BGG.

Geschäftsnummer 5D_195/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declined to entertain the complainant's constitutional complaint (Verfassungsbeschwerde) and dismissed her request for free legal aid, ordering her to pay court costs of CHF 300. The challenged decision was an interim ruling by the Cantonal Court of Zurich (Obergericht) that had refused to consider her appeal against a lower court's demand for a CHF 3,000 cost advance within a deadline, in a revision proceeding related to debt enforcement (Rechtsöffnung) with a dispute value of CHF 27,955.15. The Supreme Court held that the appeal was inadmissible because the complainant failed to show that the interim decision could cause her a non-reparable legal disadvantage as required by Article 117 BGG in conjunction with Article 93(1)(a) BGG; additionally, the complaint did not meet the strict reasoning requirements of Articles 113 BGG and 106(2) BGG. The request for free legal aid was denied because the complaint was hopeless (Article 64(1) BGG).

Legislator-Regeste

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Art. 117 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 113 BGG; Swiss constitutional complaint against interlocutory ruling on cost advance in revision of debt enforcement—denied for failure to show irreparable legal harm under Art. 93 BGG: The challenged decision was an interim ruling by the Cantonal Court of Zurich (Obergericht) that had refused to consider her appeal against a lower court's demand for a CHF 3,000 cost advance within a deadline, in a revision proceeding related to debt enforcement (Rechtsöffnung) with a dispute value of CHF 27,955.15. The Supreme Court held that the appeal was inadmissible because the complainant failed to show that the interim decision could cause her a non-reparable legal disadvantage as required by Article 117 BGG in conjunction with Article 93(1)(a) BGG; additionally, the complaint did not meet the strict reasoning requirements of Articles 113 BGG and 106(2) BGG. The request for free legal aid was denied because the complaint was hopeless (Article 64(1) BGG).

Schlagwörter

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Kostenvorschuss ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Verfassungsänderung Zahlungsauftrag Betreibungsbegehren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Basis for declaring the constitutional complaint inadmissible through the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Ground for denying free legal aid because the complaint was hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for imposing court costs on the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_195/2016

Urteil vom 5. Dezember 2016

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staat Zürich und Gemeinde U.________,

vertreten durch Gemeindesteueramt U.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Nachfristansetzung (Revision, Rechtsöffnung),

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 19. Oktober 2016 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).

Nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss RT160170-O/U vom 19. Oktober 2016 des Obergerichts des Kantons Zürich, das auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 3'000.-- innerhalb einer Nachfrist (in einem Revisionsverfahren betreffend Rechtsöffnung mit Streitwert von Fr. 27'955.15) nicht eingetreten ist, mit der Begründung, die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege (in einem vorausgegangenen Verfahren) sei nicht Gegenstand des vorliegenden obergerichtlichen Verfahrens, die Beschwerdeführerin setze sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander,

in Erwägung,

dass sich die Verfassungsbeschwerde gegen einen Beschwerdeentscheid betreffend einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 117 BGG i.V.m. Art. 93 Abs. 1 BGG richtet,

dass Beschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall der Art. 117 BGG i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 117 BGG i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass im vorliegenden Fall von der Beschwerdeführerin (entgegen BGE 133 III loc. cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihr durch den Zwischenentscheid ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,

dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen die Verfassungsbeschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 113 BGG und Art. 117 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht entspricht,

dass der Beschwerdeführerin in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen der Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Dezember 2016

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann