Debtor's Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Late Filing of Prior Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA dispute arose from a debt enforcement proceeding where a district court granted a creditor a definitive legal order requiring the debtor to pay CHF 500 with interest. The debtor attempted to challenge this decision with an appeal filed on August 20, 2019, which the Cantonal Court of Thurgau dismissed due to late submission. Subsequently, the debtor sought to further appeal to the Swiss Federal Tribunal on October 3, 2019, raising a broad legal question about whether the right to appeal affects set-off rights, but failed to address the lateness issue. The Federal Tribunal noted the lack of proper argumentation from the debtor regarding the Cantonal Court's refusal to consider the appeal due to its tardiness.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Late Filing of Prior Appeal: The debtor attempted to challenge this decision with an appeal filed on August 20, 2019, which the Cantonal Court of Thurgau dismissed due to late submission. Subsequently, the debtor sought to further appeal to the Swiss Federal Tribunal on October 3, 2019, raising a broad legal question about whether the right to appeal affects set-off rights, but failed to address the lateness issue. The Federal Tribunal noted the lack of proper argumentation from the debtor regarding the Cantonal Court's refusal to consider the appeal due to its tardiness.
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KI-generiertThe appeal was dismissed without proceeding due to insufficient grounds according to this provision.
The court imposed the court costs on the appellant because the appeal was not entertained.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_192/2019
Urteil vom 8. Oktober 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Ulrich Rubeli,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 5. September 2019 (BR.2019.34).
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 19. Juli 2019 erteilte das Bezirksgericht Kreuzlingen der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Kreuzlingen die definitive Rechtsöffnung für Fr. 500.-- nebst Zins.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 20. August 2019 (Postaufgabe) Beschwerde. Mit Entscheid vom 5. September 2019 trat das Obergericht des Kantons Thurgau auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht ein.
Am 3. Oktober 2019 hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Der Beschwerdeführer will eine "allgemeine Grundsatzfrage, ob das Recht auf Berufung das Recht auf Verrechnung aushebeln darf" geklärt haben. Mit keinem Wort setzt er sich jedoch damit auseinander, dass seine Beschwerde an das Obergericht verspätet war. Vor Bundesgericht müsste er allerdings in Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen dartun, weshalb das Obergericht auf seine Beschwerde hätte eintreten müssen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Oktober 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg