Attorney Fee Appeal Dismissed as Inadmissible Interim Ruling
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a constitutional complaint regarding the compensation of a pro bono legal representative, stemming from a decision made on October 21, 2014, by the Court of Bern. The court had accepted a complaint from the appellant, resulting in the annulment of an earlier decision by the Regional Court of Berner Jura-Seeland related to compensation. The appellant's constitutional complaint specifically targeted a particular provision of the higher court's decision, which awarded a minor compensation for the legal process. The Federal Tribunal ultimately determined that the complaint was inadmissible as it failed to demonstrate any irremediable legal disadvantage resulting from the contested ruling, thereby not meeting the necessary conditions for appeal against an interim decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Attorney Fee Appeal Dismissed as Inadmissible Interim Ruling: The court had accepted a complaint from the appellant, resulting in the annulment of an earlier decision by the Regional Court of Berner Jura-Seeland related to compensation. The appellant's constitutional complaint specifically targeted a particular provision of the higher court's decision, which awarded a minor compensation for the legal process. The Federal Tribunal ultimately determined that the complaint was inadmissible as it failed to demonstrate any irremediable legal disadvantage resulting from the contested ruling, thereby not meeting the necessary conditions for appeal against an interim decision.
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KI-generiertBasis for deeming the constitutional appeal inadmissible and deciding under the simplified procedure.
Imposes the court costs on the unsuccessful appellant.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_192/2014
Urteil vom 27. November 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Regionalgericht Berner Jura-Seeland, a.o. Gerichtspräsident .
Gegenstand
Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 21. Oktober 2014 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 1. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 21. Oktober 2014 des Obergerichts des Kantons Bern, das (in einem Verfahren betreffend Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters) eine Beschwerde des Beschwerdeführers gutgeheissen, den angefochtenen Entscheid des Regionalgerichts Berner Jura-Seeland bezüglich der amtlichen Entschädigung des Beschwerdeführers aufgehoben, die Sache insoweit an die Vorinstanz zurückgewiesen und (in Dispositiv-Ziffer 3) dem Beschwerdeführer für das obergerichtliche Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 10.80 zu Lasten des Kantons Bern zugesprochen hat,
in Erwägung,
dass die Verfassungsbeschwerde, obgleich sie sich einzig gegen Dispositiv-Ziffer 3 des obergerichtlichen Entscheids richtet, einen Rückweisungsentscheid und damit einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat ( BGE 135 III 329 E. 1.2 S. 331),
dass Verfassungsbeschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 117 i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können (Art. 117 i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),
dass im vorliegenden Fall vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III loc.cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihm durch den Rückweisungsentscheid ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,
dass es im Übrigen beim Rückweisungsentscheid des Obergerichts an diesem Erfordernis fehlt, weil der Beschwerdeführer mit einer Beschwerde gegen den Endentscheid den Rückweisungsentscheid mitanfechten kann, wodurch der Nachteil, den er mit diesem Entscheid erleidet, behoben werden kann ( BGE 134 III 188 E. 2.1 und 2.2 S. 190 f.),
dass somit auf die - mangels Darlegung bzw. Vorliegens der Voraussetzungen der selbstständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält,
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. November 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann