Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_180/2023 KI-generiert

Enforcement Proceedings and Subsidiary Constitutional Appeal on Substantiation Grounds

Geschäftsnummer 5D_180/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the Swiss Federal Tribunal dealt with an appeal concerning a definitive legal order for payment involving a taxpayer and the tax authorities of the Canton of Lucerne and a local municipality. The Bezirkgericht Willisau had initially ruled in favor of the tax authorities, granting them a definitive order for payment against the taxpayer for a small monetary amount. The taxpayer subsequently appealed to the Kantonsgericht Luzern, which rejected the appeal due to inadequate justification. The taxpayer then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, complaining of constitutional rights violations. The key issue at the federal level concerned whether the lower court's non-admission of the appeal violated the taxpayer's constitutional rights. However, the taxpayer's appeal was found lacking in proper argumentation regarding constitutional rights violations, instead repeating previous assertions and referencing various documents, resulting in the Federal Tribunal's decision not to consider the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Enforcement Proceedings and Subsidiary Constitutional Appeal on Substantiation Grounds: The Bezirkgericht Willisau had initially ruled in favor of the tax authorities, granting them a definitive order for payment against the taxpayer for a small monetary amount. The taxpayer subsequently appealed to the Kantonsgericht Luzern, which rejected the appeal due to inadequate justification. The taxpayer then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, complaining of constitutional rights violations. The key issue at the federal level concerned whether the lower court's non-admission of the appeal violated the taxpayer's constitutional rights. However, the taxpayer's appeal was found lacking in proper argumentation regarding constitutional rights violations, instead repeating previous assertions and referencing various documents, resulting in the Federal Tribunal's decision not to consider the appeal.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Betreibungsforderung Vollstreckungsentscheid ordentliches Verfahren Streitwert summarisches Konkursverfahren Eventualbegehren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on this provision because the submission lacked sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs because the appeal was unsuccessful.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_180/2023

Urteil vom 18. Oktober 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Luzern und Einwohnergemeinde C.________, beide vertreten durch das Steueramt B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 18. September 2023 (2C 23 59).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 13. Juli 2023 erteilte das Bezirksgericht Willisau den Beschwerdegegnern gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. yyy des Betreibungsamtes Region Sursee die definitive Rechtsöffnung für Fr. 373.85 sowie für Fr. 5.20.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 15. Juli 2023 (Postaufgabe) Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern. Mit Entscheid vom 18. September 2023 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein.

Dagegen - sowie gegen einen weiteren Entscheid (dazu Verfahren 5D_179/2023) - hat der Beschwerdeführer am 25. September 2023 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig ( Art. 113 ff. BGG ).

Das Kantonsgericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob es dadurch gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). Der Beschwerdeführer geht jedoch nicht auf die Erwägungen des Kantonsgerichts ein und er zeigt nicht auf, inwiefern dieses verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll. Stattdessen wiederholt er seine Vorbringen, äussert sich zu einem Doppelbesteuerungsabkommen mit Marokko und wirft verschiedenen Personen Betrug vor. Soweit der Beschwerdeführer zur Begründung auf 533 Seiten Beilagen verweist, ist darauf nicht einzugehen. Die Begründung muss in der Beschwerde selber enthalten sein und es genügt nicht, auf andere Rechtsschriften oder die Akten zu verweisen ( BGE 143 II 283 E. 1.2.3; 138 III 252 E. 3.2; 133 II 396 E. 3.1).

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, mitgeteilt.

Lausanne, 18. Oktober 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg