Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_179/2023 KI-generiert

Definitive Enforcement Challenge Dismissed for Lack of Substantiation and Appeal Prerequisites

Geschäftsnummer 5D_179/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal at the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court of Lucerne rejected his appeal due to insufficient reasoning. The initial case involved the Regional Debt Enforcement Office in Sursee granting the definitive legal opening against the complainant by the District Court of Willisau for specific financial amounts. The complainant had contested this decision, but the Cantonal Court dismissed his appeal, citing a lack of adequately substantiated claims. The complainant then brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, along with another related case, however, the Tribunal noted that only a subsidiary constitutional complaint was permissible due to the low value of the dispute and the absence of a fundamental legal question. The complainant's failure to specifically address the Cantonal Court's considerations or demonstrate constitutional rights violations led to his complaint being rejected without further examination.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Definitive Enforcement Challenge Dismissed for Lack of Substantiation and Appeal Prerequisites: The initial case involved the Regional Debt Enforcement Office in Sursee granting the definitive legal opening against the complainant by the District Court of Willisau for specific financial amounts. The complainant had contested this decision, but the Cantonal Court dismissed his appeal, citing a lack of adequately substantiated claims. The complainant then brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, along with another related case, however, the Tribunal noted that only a subsidiary constitutional complaint was permissible due to the low value of the dispute and the absence of a fundamental legal question. The complainant's failure to specifically address the Cantonal Court's considerations or demonstrate constitutional rights violations led to his complaint being rejected without further examination.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Vollstreckungsverfahren Rechtsvorschlag Betrug verfassungsmässige Anforderung mangelnder Solvenznachweis Feststellungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Cited in conjunction with the procedural rule for non-admission in simplified procedure for the constitutional appeal.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare non-admission of the constitutional appeal in simplified procedure due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs due to the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_179/2023

Urteil vom 18. Oktober 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Luzern und Einwohnergemeinde B.________,

beide vertreten durch das Steueramt B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 18. September 2023 (2C 23 58).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 13. Juli 2023 erteilte das Bezirksgericht Willisau den Beschwerdegegnern gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Region Sursee die definitive Rechtsöffnung für Fr. 1'493.40 sowie für Fr. 22.05.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 15. Juli 2023 (Postaufgabe) Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern. Mit Entscheid vom 18. September 2023 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein.

Dagegen - sowie gegen einen weiteren Entscheid (dazu Verfahren 5D_180/2023) - hat der Beschwerdeführer am 25. September 2023 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig ( Art. 113 ff. BGG ).

Das Kantonsgericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob es dadurch gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). Der Beschwerdeführer geht jedoch nicht auf die Erwägungen des Kantonsgerichts ein und er zeigt nicht auf, inwiefern dieses verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll. Stattdessen wiederholt er seine Vorbringen, äussert sich zu einem Doppelbesteuerungsabkommen mit Marokko und wirft verschiedenen Personen Betrug vor. Soweit der Beschwerdeführer zur Begründung auf 533 Seiten Beilagen verweist, ist darauf nicht einzugehen. Die Begründung muss in der Beschwerde selber enthalten sein und es genügt nicht, auf andere Rechtsschriften oder die Akten zu verweisen ( BGE 143 II 283 E. 1.2.3; 138 III 252 E. 3.2; 133 II 396 E. 3.1).

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, mitgeteilt.

Lausanne, 18. Oktober 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg