Failure to Pay Advance Cost Deposit: Non-Admission of Constitutional Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a constitutional complaint filed against two cost advance decisions issued by a regional court. The complainant was required to pay a cost advance that had not been fulfilled by the stipulated deadline, despite being reminded of the consequences of non-compliance. After failing to make the payment within the designated timeframe, which included a failed attempt to provide proof of payment later, the higher court ruled that it would not entertain the constitutional complaint. As a result, no court costs were imposed, and no compensation for the proceedings was awarded to the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Failure to Pay Advance Cost Deposit: Non-Admission of Constitutional Complaint: The complainant was required to pay a cost advance that had not been fulfilled by the stipulated deadline, despite being reminded of the consequences of non-compliance. After failing to make the payment within the designated timeframe, which included a failed attempt to provide proof of payment later, the higher court ruled that it would not entertain the constitutional complaint. As a result, no court costs were imposed, and no compensation for the proceedings was awarded to the complainant.
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KI-generiertUsed as the procedural basis (simplified procedure) for declaring non-admission due to failure to pay the cost deposit.
Used procedurally in conjunction with Art. 108 BGG for judging the appeal under simplified procedure due to lack of payment.
The appeal was not proceeded upon because the cost deposit was not paid within the set deadline, as referenced in the reasoning for non-admission (Point 1).
Impliedly applied regarding the disposition not to award costs in Point 2, although the specific article isn't explicitly cited in Points 2 or 3, the reasoning refers to 'ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten' which relates to cost provisions, but based strictly on the dispositive (Points 1-4), this specific cost article is not listed. *Correction based on strict rule: Since the dispositive only states 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben' (Point 2) without citing Art. 66 LTF, Art. 66 LTF should technically be excluded.*
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_179/2012
Urteil vom 13. Dezember 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Luzern.
Gegenstand
Kostenvorschuss (Beschwerdeverfahren betreffend Rechtsöffnung).
Verfassungsbeschwerde gegen die Kostenvorschussverfügungen vom 4. und 17. Oktober 2012 des Obergerichts des Kantons Luzern (2. Abteilung).
Nach Einsicht
in die (vom Obergericht zuständigkeitshalber an das Bundesgericht übermittelte und von diesem als Verfassungsbeschwerde behandelte) Eingabe gegen die Kostenvorschussverfügungen des Obergerichts des Kantons Luzern vom 4. und 17. Oktober 2012,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 21. November 2012 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 7. November 2012 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 50.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 22. November 2012 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb - androhungsgemäss und ungeachtet der nachträglichen Eingaben des Beschwerdeführers - gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten, ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten und dem Beschwerdeführer keine Entschädigung zuzusprechen ist,
erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dem Beschwerdeführer wird keine Entschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Dezember 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Füllemann