Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_177/2022 KI-generiert

Debtor v. Tax Authorities (Rechtsöffnung Appeal Dismissed for Insufficient Value and Unsubstantiated Constitutional Claims)

Geschäftsnummer 5D_177/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court of Lucerne dismissed their appeal regarding a decision by the District Court of Willisau. The District Court had granted enforcement for outstanding assessed supplemental and punitive taxes in favor of the opposing parties, which included the Swiss Confederation, Canton of Lucerne, and Municipality U., represented by the local tax office. The individual contested these decisions, referencing alleged fraud related to a double taxation agreement between Switzerland and Morocco, and lodged criminal complaints. However, the appeal was initially not admitted by the Cantonal Court, and the Swiss Federal Tribunal reviewed whether this non-admission was justified.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG; Debtor v. Tax Authorities (Rechtsöffnung Appeal Dismissed for Insufficient Value and Unsubstantiated Constitutional Claims): The District Court had granted enforcement for outstanding assessed supplemental and punitive taxes in favor of the opposing parties, which included the Swiss Confederation, Canton of Lucerne, and Municipality U., represented by the local tax office. The individual contested these decisions, referencing alleged fraud related to a double taxation agreement between Switzerland and Morocco, and lodged criminal complaints. However, the appeal was initially not admitted by the Cantonal Court, and the Swiss Federal Tribunal reviewed whether this non-admission was justified.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Streitwert Steuerbehörde Nachsteuern Doppelbesteuerung Rechtsvorschlag Steuerabkommen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was subject to a decision of non-admittance under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_177/2022

Urteil vom 9. Dezember 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Schweizerische Eidgenossenschaft,

2. Kanton Luzern,

3. Einwohnergemeinde U.________,

alle vertreten durch das Steueramt U.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 21. November 2022 (2C 22 74/ 2C 22 75/ 2C 22 76).

Sachverhalt:

Mit Entscheiden vom 7. und 12. September 2022 erteilte das Bezirksgericht Willisau den Beschwerdegegnern für rechtskräftig veranlagte Nach- und Strafsteuern definitive Rechtsöffnung. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 21. November 2022 nicht ein. Mit Beschwerde vom 3. Dezember 2022 wendet sich der Schuldner an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Mit Fr. 15'562.-- ist der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG nicht erreicht und es steht einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen ( Art. 113 BGG ). Mit dieser kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).

Im Übrigen ist zu beachten, dass die Vorinstanz auf das Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und deshalb Anfechtungsgegenstand nur die Frage bilden kann, ob sie zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Darauf haben sich die Verfassungsrügen zu beziehen.

2. Abgesehen davon, dass es der Beschwerde auch an einem Rechtsbegehren mangelt ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), enthält sie keine Verfassungsrügen und beziehen sich die Ausführungen ohnehin nicht auf das vorinstanzliche Nichteintreten. Vielmehr wird sinngemäss geltend gemacht, angesichts des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der Schweiz und Marokko liege Betrug vor, und es werden sinngemäss Strafanträge gestellt. All dies geht am möglichen Anfechtungsthema vorbei.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, mitgeteilt.

Lausanne, 9. Dezember 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli