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5D_172/2021 KI-generiert

Refusal of Definitive Enforcement Due to Unpaid Cost Advance; Appeal Dismissed for Insufficient Constitutional Substantiation

Geschäftsnummer 5D_172/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute in which the Regional Court of Emmental-Oberaargau granted the Canton of Bern definitive legal enforcement for court costs that had been finalized. The appellant contested this decision but the Canton of Bern's Higher Court dismissed the appeal because the required advance payment for costs had not been made, even after a grace period was allowed. The appellant then brought the case before the Swiss Federal Tribunal, claiming a constitutional rights violation, but failed to provide sufficient substantiation for the complaint, which was ultimately dismissed due to inadequate justification.

Legislator-Regeste

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Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Refusal of Definitive Enforcement Due to Unpaid Cost Advance; Appeal Dismissed for Insufficient Constitutional Substantiation: The appellant contested this decision but the Canton of Bern's Higher Court dismissed the appeal because the required advance payment for costs had not been made, even after a grace period was allowed. The appellant then brought the case before the Swiss Federal Tribunal, claiming a constitutional rights violation, but failed to provide sufficient substantiation for the complaint, which was ultimately dismissed due to inadequate justification.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung nicht geleisteter Kostenvorschuss Vollstreckungskosten Streitwert verfassungsmässige Anforderung Einrede der Verfassungswidrigkeit nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed under the simplified procedure because it was obviously insufficiently substantiated.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_172/2021

Urteil vom 23. September 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Bern,

Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung,

vertreten durch die Steuerverwaltung des Kantons Bern, Inkasso Region Bern-Mittelland, Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 31. August 2021

(ZK 21 376).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 2. Juli 2021 erteilte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau dem Kanton Bern für rechtskräftige Gerichtskosten definitive Rechtsöffnung. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 31. August 2021 nicht ein, nachdem der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innert der gesetzten Nachfrist nicht geleistet hatte. Mit Eingabe vom 21. September 2021 wendet sich dieser an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Der Streitwert beträgt weniger als Fr. 30'000.--, weshalb nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung steht (Art. Art. 74 Abs. 1 lit. b und Art. 113 BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann ( BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Die Verletzung verfassungsmässiger Rechte wird weder explizit angerufen noch der Sache nach begründet. Die (im Übrigen polemischen) Ausführungen bleiben appellatorisch und gehen ohnehin an den Nichteintretenserwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei, indem keinerlei konkreter Bezug auf die prozessualen Folgen des Nichtleistens des Kostenvorschusses genommen wird.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. September 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli