Debt enforcement definitive Rechtsöffnung; constitutional complaint inadmissible for failure to allege constitutional violation with sufficient specificity.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declined to entertain the appellant’s subsidiarity constitutional complaint (Verfassungsbeschwerde) and dismissed it, ordering the appellant to pay court costs of CHF 300; consequently, the cantonal court’s decision remains in force. The case arose from the appellant’s challenge to a lower court’s refusal to enter a definitive debt enforcement order (definitive Rechtsöffnung) for CHF 4,966.45 and CHF 82.25 plus interest, which the Cantonal Court of Lucerne dismissed for non-payment of the procedural advance (CHF 370) despite an extended deadline. The Federal Supreme Court held that, since the matter fell below the statutory threshold for an ordinary appeal (Art. 74 para. 1 lit. b BGG), only the subsidiarity complaint was available, but the appellant failed to meet the strict requirement (Art. 117 in conjunction with Arts. 106 para. 2 and 116 BGG) of clearly and substantively demonstrating a violation of constitutional rights based on the cantonal court’s reasoning; thus, no entry into the merits occurred under Art. 117 in conjunction with Art. 108 para. 1 lit. b BGG.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debt enforcement definitive Rechtsöffnung; constitutional complaint inadmissible for failure to allege constitutional violation with sufficient specificity: The case arose from the appellant’s challenge to a lower court’s refusal to enter a definitive debt enforcement order (definitive Rechtsöffnung) for CHF 4,966.45 and CHF 82.25 plus interest, which the Cantonal Court of Lucerne dismissed for non-payment of the procedural advance (CHF 370) despite an extended deadline. The Federal Supreme Court held that, since the matter fell below the statutory threshold for an ordinary appeal (Art. 74 para. 1 lit. b BGG), only the subsidiarity complaint was available, but the appellant failed to meet the strict requirement (Art. 117 in conjunction with Arts. 106 para. 2 and 116 BGG) of clearly and substantively demonstrating a violation of constitutional rights based on the cantonal court’s reasoning; thus, no entry into the merits occurred under Art. 117 in conjunction with Art. 108 para. 1 lit. b BGG.
Schlagwörter
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KI-generiertBasis for the decision not to enter into the constitutional complaint due to inadequate reasoning.
Imposed court costs on the losing appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_170/2016
Urteil vom 31. Oktober 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Luzern, Einwohnergemeinde U.________ und Röm.-Kath. Kirchgemeinde V.________,
vertreten durch die Gemeindebuchhaltung U.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 30. September 2016 des Kantonsgerichts Luzern (1. Abteilung).
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 30. September 2016 des Kantonsgerichts Luzern, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen eine Verfügung des Bezirksgerichts Willisau (betreffend Begründung eines definitiven Rechtsöffnungsentscheids über Fr. 4'966.45 und Fr. 82.25 nebst Zins) nicht eingetreten ist,
in Erwägung,
dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass das Kantonsgericht im Entscheid vom 30. September 2016 erwog, der Beschwerdeführer habe den ihm auferlegten Gerichtskostenvorschuss von Fr. 370.-- auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten sei,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Entscheid des Kantonsgerichts vom 30. September 2016 verletzt sein sollen,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,
erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. Oktober 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Füllemann