Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_168/2021 KI-generiert

Cost Advance Default Bars Appeal on Low-Value Enforcement Claim

Geschäftsnummer 5D_168/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual, identified as the appellant, contested a definitive enforcement order issued by the Obwalden Cantonal Court for a debt of 193.25 Swiss Francs, plus interest, related to a collection procedure. The Obwalden Cantonal Court had granted the enforcement order following a debt collection process initiated by the Obwalden debt collection office. The appellant failed to pay the advance on costs within the extended deadline, leading the Obwalden Cantonal Court to decline to hear her appeal. Subsequently, the appellant brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, alleging misconduct by the tax authorities and expressing dissatisfaction with a probate issue, but without properly specifying her legal claims or indicating which constitutional rights were allegedly violated. The Federal Tribunal, therefore, found the complaint inadequately justified.

Legislator-Regeste

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Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Cost Advance Default Bars Appeal on Low-Value Enforcement Claim: The Obwalden Cantonal Court had granted the enforcement order following a debt collection process initiated by the Obwalden debt collection office. The appellant failed to pay the advance on costs within the extended deadline, leading the Obwalden Cantonal Court to decline to hear her appeal. Subsequently, the appellant brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, alleging misconduct by the tax authorities and expressing dissatisfaction with a probate issue, but without properly specifying her legal claims or indicating which constitutional rights were allegedly violated. The Federal Tribunal, therefore, found the complaint inadequately justified.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Kostenvorschuss Betreibungsforderung Streitwert Steuerschuld Vollstreckungsentscheid Erbvorbezug

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed on the ground that it was not sufficiently motivated, addressed under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_168/2021

Urteil vom 22. September 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Eidgenossenschaft und

Kanton Obwalden,

vertreten durch die Finanzverwaltung Obwalden, Abteilung Steuerbezug, St. Antonistrasse 4, Postfach 1563, 6061 Sarnen 1,

Beschwerdegegnerinnen.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 9. September 2021 (BZ 21/015).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 25. März 2021 erteilte das Kantonsgericht Obwalden in der gegen A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. yyy des Betreibungsamtes Obwalden für Fr. 193.25 nebst Zins definitive Rechtsöffnung.

Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 9. September 2021 nicht ein, nachdem die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet hatte.

Mit Beschwerde vom 16. September 2021 wendet sie sich an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Der Streitwert beträgt weniger als Fr. 30'000.--, weshalb nicht die Beschwerde in Zivilsachen, sondern nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde möglich ist ( Art. 74 Abs. 1 lit. b und Art. 113 BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).

2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren ( Art. 42 Abs. 1 BGG ) noch eine auf den Nichteintretensentscheid Bezug nehmende Begründung, geschweige denn eine Darlegung, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern diese verletzt sein sollen, sondern einzig die sinngemässe Kritik, von der Steuerverwaltung geplündert und beraubt und grundlos in der Würde verletzt zu werden, sowie in der Sache nicht nachvollziehbare Ausführungen zu einer Erbschaftsangelegenheit.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. September 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli