Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_168/2020 KI-generiert

Appeal Against Refusal to Hear Complaint Regarding Legal Enforcement Grant

Geschäftsnummer 5D_168/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual against a decision made by the Cantonal Court of Valais regarding a definitive legal enforcement order for a financial claim of CHF 706.20, plus interest and fees, in favor of the Cantonal Compensation Fund of Valais. The original decision was made by the District Court of Visp, granting the enforceability of the claim, which the appellant contested. The appellant submitted an extensive 68-page appeal, which was rejected for being excessively verbose. A shortened 15-page submission was also deemed insufficiently substantiated by the Cantonal Court, leading to the appeal at the Federal Tribunal. The appellant's misunderstanding regarding the legal requirements of the appeal process and the unrelated issue of a supposed unpaid income compensation related to the COVID-19 crisis were noted, but not addressed in this case.

Legislator-Regeste

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Art. 117 i.V.m, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 117 BGG; Appeal Against Refusal to Hear Complaint Regarding Legal Enforcement Grant: The original decision was made by the District Court of Visp, granting the enforceability of the claim, which the appellant contested. The appellant submitted an extensive 68-page appeal, which was rejected for being excessively verbose. A shortened 15-page submission was also deemed insufficiently substantiated by the Cantonal Court, leading to the appeal at the Federal Tribunal. The appellant's misunderstanding regarding the legal requirements of the appeal process and the unrelated issue of a supposed unpaid income compensation related to the COVID-19 crisis were noted, but not addressed in this case.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Antrag auf Zulassung der Zwangsvollstreckung – Entscheidung Anwaltskosten Rüge verfassungsmässiger Rechte Demonstrationsrecht Normenkontrolle Ausschluss der öffentlichen Verhandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to refuse entry upon the constitutional appeal due to a lack of sufficient substantiation in the simplified procedure.

Art. 117 BGG

Cited in conjunction with Art. 108 para. 1 lit. b BGG for the refusal to enter upon the appeal in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant based on the outcome of the decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_168/2020

Urteil vom 10. September 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Wallis,

Avenue de Pratifori 22, 1950 Sitten,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, Zivilkammer, vom 3. Juli 2020 (C3 20 80).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 28. Mai 2020 erteilte das Bezirksgericht Visp der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in einem dreiseitigen Entscheid die definitive Rechtsöffnung für Fr. 706.20 nebst Zins und Gebühren.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 8. Juni 2020 (Postaufgabe) Beschwerde. Das Kantonsgericht Wallis wies die 68-seitige Eingabe wegen Weitschweifigkeit zur Verbesserung zurück. Der Beschwerdeführer reichte daraufhin eine auf fünfzehn Seiten gekürzte Eingabe vom 15. Juni 2020 ein. Mit Entscheid vom 3. Juli 2020 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht ein.

Gegen diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer am 10. Juli 2020 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Der Beschwerdeführer drückt sein Unverständnis darüber aus, dass seine Beschwerde keine genügende Begründung enthalten haben soll. Er legt aber nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte - deren Verletzung im Rahmen der vorliegenden Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) einzig gerügt werden kann - verstossen soll. Er scheint ausserdem zu verkennen, dass seine erste Eingabe von 68 Seiten wegen Weitschweifigkeit nicht zu berücksichtigen war.

Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Erwerbsersatzentschädigung, die die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer aufgrund der Coronakrise angeblich schuldet. Verrechnung macht er nicht geltend.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. September 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg