Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_166/2021 KI-generiert

Debtor Fails to Advance Costs, Resulting in Dismissal of Appeal to Federal Supreme Court

Geschäftsnummer 5D_166/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute where the court of the Canton of Obwalden issued a definitive legal payment order against an individual for the amount of 6,263.35 Swiss Francs plus interest. The individual appealed this decision; however, the Obwalden appellate court refused to enter the appeal due to the individual's failure to pay the required advance on costs, even after a grace period was provided. Consequently, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, criticizing the tax authorities and making irrelevant remarks concerning an inheritance issue, but did not adequately substantiate the violation of constitutional rights. The appeal was deemed insufficiently grounded, resulting in the court's decision not to consider it.

Legislator-Regeste

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Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debtor Fails to Advance Costs, Resulting in Dismissal of Appeal to Federal Supreme Court: The individual appealed this decision; however, the Obwalden appellate court refused to enter the appeal due to the individual's failure to pay the required advance on costs, even after a grace period was provided. Consequently, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, criticizing the tax authorities and making irrelevant remarks concerning an inheritance issue, but did not adequately substantiate the violation of constitutional rights. The appeal was deemed insufficiently grounded, resulting in the court's decision not to consider it.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Kostenvorschuss Verpflichtung zur Geldzahlung Zahlungsfrist Zivilrechtsstreitigkeit nachträglicher Rechtsvorschlag mangelnder Solvenznachweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible (non-entry) in the simplified procedure because it was obviously not sufficiently reasoned.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant because the appeal was dismissed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_166/2021

Urteil vom 22. September 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Obwalden und Einwohnergemeinde Sachseln, vertreten durch die Finanzverwaltung Obwalden, Abteilung Steuerbezug, St. Antonistrasse 4, Postfach 1563, 6061 Sarnen 1,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 9. September 2021 (BZ 21/013).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 25. März 2021 erteilte das Kantonsgericht Obwalden in der gegen A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. www des Betreibungsamtes Obwalden für Fr. 6'263.35 nebst Zins definitive Rechtsöffnung.

Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 9. September 2021 nicht ein, nachdem die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet hatte.

Mit Beschwerde vom 16. September 2021 wendet sie sich an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Der Streitwert beträgt weniger als Fr. 30'000.--, weshalb nicht die Beschwerde in Zivilsachen, sondern nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde möglich ist ( Art. 74 Abs. 1 lit. b und Art. 113 BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).

2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren ( Art. 42 Abs. 1 BGG ) noch eine auf den Nichteintretensentscheid Bezug nehmende Begründung, geschweige denn eine Darlegung, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern diese verletzt sein sollen, sondern einzig die sinngemässe Kritik, von der Steuerverwaltung geplündert und beraubt und grundlos in der Würde verletzt zu werden, sowie in der Sache nicht nachvollziehbare Ausführungen zu einer Erbschaftsangelegenheit.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. September 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli