Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Late Filing of Stay of Enforcement Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Swiss Federal Tribunal considered an appeal involving a dispute over the definitive legal enforcement of a debt. The initial ruling by the Zurich District Court granted the respondent company the definitive legal enforcement for an amount of CHF 500 plus interest against the appellant. The appellant subsequently appealed this decision unsuccessfully to the Zurich Cantonal Court; the appeal was dismissed on August 18, 2023, due to being filed late. The appellant then brought the case to the Swiss Federal Tribunal on August 30, 2023, challenging the dismissal as unconstitutional. However, due to the small value of the dispute and the requirement for specific constitutional grounds, only a subsidiary constitutional appeal could be considered. The appellant claimed arbitrariness in the lower court's application of procedural rules but did not substantiate this claim adequately. Additionally, the appellant disputed the original debt claim, which was not the focus of the federal review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Late Filing of Stay of Enforcement Refusal: The initial ruling by the Zurich District Court granted the respondent company the definitive legal enforcement for an amount of CHF 500 plus interest against the appellant. The appellant subsequently appealed this decision unsuccessfully to the Zurich Cantonal Court; the appeal was dismissed on August 18, 2023, due to being filed late. The appellant then brought the case to the Swiss Federal Tribunal on August 30, 2023, challenging the dismissal as unconstitutional. However, due to the small value of the dispute and the requirement for specific constitutional grounds, only a subsidiary constitutional appeal could be considered. The appellant claimed arbitrariness in the lower court's application of procedural rules but did not substantiate this claim adequately. Additionally, the appellant disputed the original debt claim, which was not the focus of the federal review.
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KI-generiertUsed to declare non-admittance of the constitutional appeal under the simplified procedure due to insufficient justification.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_165/2023
Urteil vom 12. September 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________ GmbH,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 18. August 2023 (RT230111-O/U).
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 19. Juni 2023 erteilte das Bezirksgericht Zürich der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Zürich 4 die definitive Rechtsöffnung für Fr. 500.-- nebst Zins.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 2. August 2023 (Poststempel) Beschwerde. Mit Beschluss vom 18. August 2023 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde wegen Verspätung nicht ein.
Dagegen hat der Beschwerdeführer am 30. August 2023 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig ( Art. 113 ff. BGG ).
Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob es dadurch gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht Willkür vor und er bezeichnet auch die vom Obergericht angewandte Zustellfiktion als willkürlich. Inwiefern das Obergericht bei der Anwendung der Zustellfiktion ( Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO ) oder bei der Fristberechnung in Willkür verfallen sein soll, legt er nicht dar. Im Übrigen erhebt der Beschwerdeführer Vorwürfe gegen den Besitzer der Beschwerdegegnerin und bestreitet die in Betreibung gesetzte Forderung. Dies ist jedoch - wie gesagt - nicht Verfahrensthema.
Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 12. September 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg