Debt Enforcement Recognition Challenge Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an individual who contested a decision by the Cantonal Court of Obwalden, which had granted a definitive legal enforcement against them for a debt of CHF 2,950.10. The individual subsequently appealed to the Obwalden Supreme Court, which did not proceed with the appeal because the individual failed to pay the required advance costs within the deadline. The individual then filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal, alleging inappropriate actions by the tax authorities and presenting incoherent arguments relating to an inheritance matter. The complaint was deemed insufficiently substantiated for consideration by the Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debt Enforcement Recognition Challenge Dismissed for Insufficient Substantiation: The individual subsequently appealed to the Obwalden Supreme Court, which did not proceed with the appeal because the individual failed to pay the required advance costs within the deadline. The individual then filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal, alleging inappropriate actions by the tax authorities and presenting incoherent arguments relating to an inheritance matter. The complaint was deemed insufficiently substantiated for consideration by the Tribunal.
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KI-generiertThe appeal was not decided upon (no entry) because it was obviously insufficiently substantiated, applied in the simplified procedure.
The court costs were imposed on the appellant in the operative part.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_164/2021
Urteil vom 22. September 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kanton Obwalden und Einwohnergemeinde Sachseln, vertreten durch die Finanzverwaltung Obwalden, Abteilung Steuerbezug, St. Antonistrasse 4, Postfach 1563, 6061 Sarnen 1,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 9. September 2021 (BZ 21/011).
Sachverhalt:
Mit Entscheid vom 25. März 2021 erteilte das Kantonsgericht Obwalden in der gegen A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. uuu des Betreibungsamtes Obwalden für Fr. 2'950.10 nebst Zins definitive Rechtsöffnung.
Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 9. September 2021 nicht ein, nachdem die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet hatte.
Mit Beschwerde vom 16. September 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Der Streitwert beträgt weniger als Fr. 30'000.--, weshalb nicht die Beschwerde in Zivilsachen, sondern nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde möglich ist ( Art. 74 Abs. 1 lit. b und Art. 113 BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).
2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren ( Art. 42 Abs. 1 BGG ) noch eine auf den Nichteintretensentscheid Bezug nehmende Begründung, geschweige denn eine Darlegung, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern diese verletzt sein sollen, sondern einzig die sinngemässe Kritik, von der Steuerverwaltung geplündert und beraubt und grundlos in der Würde verletzt zu werden, sowie in der Sache nicht nachvollziehbare Ausführungen zu einer Erbschaftsangelegenheit.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. September 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli