Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_163/2008 KI-generiert

Appeal Regarding Denial of Legal Aid in Debt Enforcement Proceedings

Geschäftsnummer 5D_163/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant who filed a constitutional complaint against a decision by a regional court, which had rejected his request for free legal aid in a matter concerning a definitive opening of legal proceedings related to costs amounting to 744 Swiss francs. The regional court had deemed the complainant's legal arguments meritless, asserting that they were based on a final ruling and that he did not present acceptable objections as required by law. The complainant's appeal to the Federal Tribunal failed to adequately address the court's reasoning or demonstrate the alleged violations of constitutional rights, resulting in the Tribunal deciding not to entertain the appeal and imposing court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Appeal Regarding Denial of Legal Aid in Debt Enforcement Proceedings: The regional court had deemed the complainant's legal arguments meritless, asserting that they were based on a final ruling and that he did not present acceptable objections as required by law. The complainant's appeal to the Federal Tribunal failed to adequately address the court's reasoning or demonstrate the alleged violations of constitutional rights, resulting in the Tribunal deciding not to entertain the appeal and imposing court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Rechtsvorschlag Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Demonstrationsrecht Vollstreckungsverfahren Rechtsstellung Rüge verfassungsmässiger Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the constitutional appeal is not to be entertained due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant because they lost the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_163/2008/don

Urteil vom 4. Dezember 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Aargau (Zivilgericht, 4. Kammer).

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege (definitive Rechtsöffnung),

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 17. September 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau.

Nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 17. September 2008 des Aargauer Obergerichts, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege (in einem Verfahren betreffend die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an den Kanton Aargau für 744 Franken Verfahrenskosten) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,

in Erwägung,

dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,

dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass das Obergericht im angefochtenen Entscheid erwog, der erstinstanzliche Richter habe zu Recht den Rechtsstandpunkt des Beschwerdeführers als aussichtslos qualifiziert, weil die Rechtsöffnungsforderung auf einem rechtskräftigen Urteil des Obergerichts beruhe und der Beschwerdeführer keine zulässigen Einwendungen nach Art. 81 Abs. 1 SchKG erhebe,

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich mit den entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt,

dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 17. September 2008 verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Dezember 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann