Debtor's Appeal Against Cost Advance Order Dismissed for Lack of Standing and Substantive Argument
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute between an individual, the complainant, and the Canton of Lucerne represented by its public prosecutor's office. The complainant sought to challenge a decision that involved the granting of definitive legal enforcement for a sum of 440 Swiss francs plus interest. Initially, the District Court of Uster required a cost advance of 150 Swiss francs, leading the complainant to appeal this decision to the Zurich Supreme Court, which dismissed the appeal due to lack of standing. Subsequently, the complainant brought the issue to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the court system lacked impartiality and independence. However, the complainant failed to provide sufficient legal basis or argumentation regarding why the conditions for appeal under Swiss law were met, rendering the complaint inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Debtor's Appeal Against Cost Advance Order Dismissed for Lack of Standing and Substantive Argument: The complainant sought to challenge a decision that involved the granting of definitive legal enforcement for a sum of 440 Swiss francs plus interest. Initially, the District Court of Uster required a cost advance of 150 Swiss francs, leading the complainant to appeal this decision to the Zurich Supreme Court, which dismissed the appeal due to lack of standing. Subsequently, the complainant brought the issue to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the court system lacked impartiality and independence. However, the complainant failed to provide sufficient legal basis or argumentation regarding why the conditions for appeal under Swiss law were met, rendering the complaint inadmissible.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted under the simplified procedure because it was clearly inadmissible and lacked sufficient reasoning.
The appellant was ordered to pay the court costs because the appeal was dismissed.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_162/2021
Urteil vom 4. Oktober 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Luzern,
vertreten durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Abteilung Zentrale Dienste, Zentralstrasse 28, Postfach, 6002 Luzern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung (Kostenvorschuss),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 22. Juli 2021 (RT210127-O/U).
Erwägungen:
1. Am 21. Juni 2021 ersuchte der Beschwerdegegner beim Bezirksgericht Uster gegenüber dem Beschwerdeführer um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 440.-- nebst Zins. Das Bezirksgericht setzte dem Beschwerdegegner mit Verfügung vom 24. Juni 2021 Frist zur Leistung des Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 150.-- an.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 15. Juli 2021 (Poststempel) Beschwerde. Mit Beschluss vom 22. Juli 2021 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde mangels Beschwer nicht ein.
Dagegen hat der Beschwerdeführer am 9. September 2021 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Der Beschwerdeführer hält das Bundesgericht für befangen. Das Bundesgericht als Institution kann nicht abgelehnt werden. Die vom Beschwerdeführer vertretene Weltanschauung (vgl. unten E. 3) und seine Auffassung, alle Gerichte seien weder unabhängig noch unparteiisch, ändern daran nichts. Ablehnungsanträge hinsichtlich einzelner Gerichtspersonen fehlen. Ablehnungsanträge gegen das Obergericht wären im kantonalen Beschwerdeverfahren vorzubringen gewesen.
3. Der angefochtene Entscheid ist ein Zwischenentscheid und nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 BGG anfechtbar. Der Beschwerdeführer legt jedoch nicht dar, weshalb diese Voraussetzungen (insbesondere die Möglichkeit eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) erfüllt sein sollen. Die Beschwerde enthält zudem keinerlei Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids. Stattdessen schildert der Beschwerdeführer seine Weltanschauung (Behörden seien Firmen, weshalb ihnen die hoheitliche Legitimation fehle und alle ihre Handlungen nichtig seien, etc.) und stellt unzulässige Bedingungen für das Tätigwerden des Bundesgerichts auf.
Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG ).
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Oktober 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg