Federal Tribunal Dismisses Constitutional Complaint on Provisional Enforcement Due to Non-Finality of Cantonal Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a constitutional complaint filed against a decision by a cantonal court that granted the opposing party a provisional legal remedy for a financial amount. The complaint was examined by the Swiss Federal Tribunal, which determined that the matter did not meet the criteria for a constitutional complaint because it was not against a final cantonal decision; the ruling could still be appealed to a higher court. Furthermore, the complaint did not adhere to the necessary criteria for justification, leading to its rejection as inadmissible. The complaining party was also ordered to pay court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 113 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Tribunal Dismisses Constitutional Complaint on Provisional Enforcement Due to Non-Finality of Cantonal Decision: The complaint was examined by the Swiss Federal Tribunal, which determined that the matter did not meet the criteria for a constitutional complaint because it was not against a final cantonal decision; the ruling could still be appealed to a higher court. Furthermore, the complaint did not adhere to the necessary criteria for justification, leading to its rejection as inadmissible. The complaining party was also ordered to pay court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in conjunction with Art. 117 BGG for the decision not to enter upon the appeal due to procedural inadmissibility.
Used in conjunction with Art. 108 Abs. 1 BGG to rule that the constitutional appeal is not to be entertained.
Used to impose court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_160/2010
Urteil vom 28. Dezember 2010
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Z.________.
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Provisorische Rechtsöffnung.
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Gerichtspräsidiums Aarau vom 29. November 2010.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 29. November 2010 des Gerichtspräsidiums Aarau, das der Beschwerdegegnerin gegenüber der Beschwerdeführerin die provisorische Rechtsöffnung für Fr. 1'520.-- (nebst Zins und Kosten) erteilt hat,
in Erwägung,
dass gegen das in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Urteil des Gerichtspräsidiums Aarau mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführerin als solche entgegengenommen worden ist,
dass indessen nur Entscheide letzter kantonaler Instanzen der Verfassungsbeschwerde unterliegen ( Art. 113 BGG ),
dass sich die Eingabe der Beschwerdeführerin an das Bundesgericht nicht gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid richtet, weil das Urteil des Gerichtspräsidiums Aarau mit dem (von der Beschwerdeführerin auch erhobenen) Rechtsmittel der Beschwerde nach §§ 335ff. ZPO/AG beim Obergericht des Kantons Aargau angefochten werden kann,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerde im Übrigen auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 116 und 117/106 Abs. 2 BGG nicht entspricht,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Gerichtspräsidium Aarau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Dezember 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann