Federal Supreme Court Dismissal for Untimely Constitutional Complaint Regarding Debt Acknowledgment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a party filed a constitutional complaint against a decision made by the Court of Appeal of the Canton of Bern, which had been delivered on November 9, 2011. The complaint was submitted to the Federal Tribunal significantly later than the permitted timeframe, specifically on September 26, 2012, which was well beyond the 30-day deadline following the notification of the initial ruling. Consequently, the Federal Tribunal determined the complaint was inadmissible due to its lateness and consequently ruled that the complainant would bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Supreme Court Dismissal for Untimely Constitutional Complaint Regarding Debt Acknowledgment: The complaint was submitted to the Federal Tribunal significantly later than the permitted timeframe, specifically on September 26, 2012, which was well beyond the 30-day deadline following the notification of the initial ruling. Consequently, the Federal Tribunal determined the complaint was inadmissible due to its lateness and consequently ruled that the complainant would bear the court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by simplified procedure due to tardiness.
The losing appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_156/2012
Urteil vom 27. September 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Bern, Staatsanwaltschaft Y.________,
vertreten durch die Steuerverwaltung des Kantons Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 9. November 2011 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 1. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 9. November 2011 des Obergerichts des Kantons Bern,
in Erwägung,
dass die Verfassungsbeschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Entscheid des Obergerichts vom 9. November 2011 dem Beschwerdeführer am 16. November 2011 eröffnet worden ist,
dass der Beschwerdeführer die Verfassungsbeschwerde erst am 26. September 2012 und damit lange nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben hat,
dass sich somit die Verfassungsbeschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117/108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,
erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. September 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Füllemann