Constitutional Appeal Regarding Debt Collection Procedure Dismissed Due to Insufficient Substantiation of Rights Violations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a constitutional complaint was filed against a decision by a cantonal court regarding the definitive legal opening for a small monetary claim. The issue stemmed from the complainant's failure to pay the required cost advance, despite being informed of the possibility of requesting legal aid. The cantonal court ruled that due to the non-payment, it would not entertain the complaint. The complainant challenged this decision at the federal level, contending constitutional rights violations, but ultimately failed to sufficiently substantiate the claim according to legal standards. Consequently, the Federal Tribunal determined it could not admit the complaint due to lack of adequate justification and dismissed a concurrent request for free legal assistance based on the claim's lack of merit.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Constitutional Appeal Regarding Debt Collection Procedure Dismissed Due to Insufficient Substantiation of Rights Violations: The issue stemmed from the complainant's failure to pay the required cost advance, despite being informed of the possibility of requesting legal aid. The cantonal court ruled that due to the non-payment, it would not entertain the complaint. The complainant challenged this decision at the federal level, contending constitutional rights violations, but ultimately failed to sufficiently substantiate the claim according to legal standards. Consequently, the Federal Tribunal determined it could not admit the complaint due to lack of adequate justification and dismissed a concurrent request for free legal assistance based on the claim's lack of merit.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule that the Federal Tribunal will not enter upon the constitutional appeal due to insufficient reasoning.
Used to reject the applicant's request for legal aid due to the hopelessness of the constitutional appeal.
Used to impose court costs on the unsuccessful appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_153/2014
Urteil vom 2. Oktober 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kanton Obwalden ,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 10. September 2014 des Obergerichts des Kantons Obwalden.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid BZ 14/016/RHU vom 10. September 2014 des Obergerichts des Kantons Obwalden, das auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an den Beschwerdegegner für Fr. 50.-- nebst Zins nicht eingetreten ist,
in Erwägung,
dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführerin als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass das Obergericht im Entscheid vom 10. September 2014 erwog, die Beschwerdeführerin habe den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet, trotz des Hinweises auf die Möglichkeit der unentgeltlichen Rechtspflege in der ersten Vorschussaufforderung habe die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren kein entsprechendes Gesuch gestellt, ein solches wäre wegen der Aussichtslosigkeit der Beschwerde ohnehin abzuweisen gewesen, mangels Vorschusszahlung sei auf die Beschwerde nicht einzutreten ( Art. 101 Abs. 3 ZPO ),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Entscheid des Obergerichts vom 10. September 2014 verletzt sein sollen,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass das (sinngemässe) Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,
erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 25.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Oktober 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Füllemann