Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_151/2019 KI-generiert

Debtor's Constitutional Complaint Dismissed for Late Filing and Lack of Substantiation in Debt Enforcement Appeal

Geschäftsnummer 5D_151/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Obergericht des Kantons Bern, where the court did not admit their complaint regarding a definitive legal claim in a debt enforcement procedure initiated by the Canton of Bern's tax administration. The Regionalgericht Emmental-Oberaargau had previously granted a legal debt enforcement order against the complainant for 500 Swiss Francs. The complainant's appeal to the Obergericht was dismissed on May 31, 2019, and a subsequent appeal to the Swiss Federal Tribunal was also dismissed for being filed late and inadequately substantiated. The complaint involved alleged procedural errors in the initial legal proceedings, including claims of an inadequate response to the complainant's arguments and procedural mistakes.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 117 i.V.m, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Constitutional Complaint Dismissed for Late Filing and Lack of Substantiation in Debt Enforcement Appeal: The Regionalgericht Emmental-Oberaargau had previously granted a legal debt enforcement order against the complainant for 500 Swiss Francs. The complainant's appeal to the Obergericht was dismissed on May 31, 2019, and a subsequent appeal to the Swiss Federal Tribunal was also dismissed for being filed late and inadequately substantiated. The complaint involved alleged procedural errors in the initial legal proceedings, including claims of an inadequate response to the complainant's arguments and procedural mistakes.

Schlagwörter

KI-generiert
Definitive Rechtsöffnung Betreibungsforderung verspätete Eingabe Zahlungsfrist Forderungseingabe ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Vollstreckungsentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure because it was obviously inadmissible and unfounded.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant must bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_151/2019

Urteil vom 9. August 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Bern, Obergericht Zivilabteilung,

vertreten durch die Steuerverwaltung des Kantons Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 31. Mai 2019 (ZK 19 278).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 29. April 2019 erteilte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Emmental-Oberaargau, Dienststelle Oberaargau, definitive Rechtsöffnung für Fr. 500.--.

Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 17. Mai 2019 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern. Mit Entscheid vom 31. Mai 2019 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein.

Gegen diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer am 30. Juli 2019 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Die Eingabe ist als subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) entgegenzunehmen.

Der Beschwerdeführer hat den angefochtenen Entscheid am 12. Juni 2019 in Empfang genommen. Die dreissigtägige Beschwerdefrist (Art. 117 i.V.m. Art. 100 Abs. 1 BGG ) ist somit am Freitag, 12. Juli 2019, abgelaufen. Die am 30. Juli 2019 der Schweizerischen Post übergebene Beschwerde ist verspätet.

Im Übrigen legt der Beschwerdeführer nicht in einer den Rügeanforderungen von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise dar, weshalb das Obergericht auf seine Beschwerde hätte eintreten müssen, und er setzt sich nicht mit den entsprechenden Erwägungen des Obergerichts (ungenügende Begründung der kantonalen Beschwerde, verspätete und unbelegte Behauptung der Tilgung, unzulässige Anträge) auseinander.

Sodann sind Gesuche um Erlass von Kosten, die vom Obergericht dem Beschwerdeführer auferlegt worden sind, bzw. um Ratenzahlung derselben an das Obergericht zu richten. Der Beschwerdeführer ersucht schliesslich um Revision, ohne genau zu erläutern, auf welches Urteil er sich bezieht. Für das Bundesgericht besteht kein Anlass zur Eröffnung eines Revisionsverfahrens.

Die Beschwerde ist somit offensichtlich unzulässig und offensichtlich nicht hinreichend begründet. Zudem ist sie querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. August 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg