Federal Supreme Court Upholds Cost Advance Order Due to Lack of Proven Irreparable Prejudice
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint brought by an individual against a municipal authority concerning a decision requiring the payment of a court fee. The Zurich appellate court had ordered the individual to pay a one-time advance cost of a specified amount in relation to ongoing legal proceedings. Subsequently, the individual submitted appeals to the federal court, which were tied to the requirement for this fee. The court assessed the admissibility of the appeals, particularly focusing on whether a significant disadvantage would be incurred by the individual if the payment was not made, ultimately leading to a decision to not pursue the case further due to insufficient grounds for the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Upholds Cost Advance Order Due to Lack of Proven Irreparable Prejudice: The Zurich appellate court had ordered the individual to pay a one-time advance cost of a specified amount in relation to ongoing legal proceedings. Subsequently, the individual submitted appeals to the federal court, which were tied to the requirement for this fee. The court assessed the admissibility of the appeals, particularly focusing on whether a significant disadvantage would be incurred by the individual if the payment was not made, ultimately leading to a decision to not pursue the case further due to insufficient grounds for the complaint.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule on the inadmissibility of the appeal in the simplified procedure because the required disadvantage was not sufficiently demonstrated.
Used to order the appellant to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.
Cited in the reasoning as the requirement for appealing an interlocutory decision, which was not met, leading to the non-entry into the merits.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_147/2018
Urteil vom 18. September 2018
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Stadt Zürich,
vertreten durch das Stadtrichteramt Zürich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Kostenvorschuss (Rechtsöffnung),
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 5. September 2018 (RT180132-O/Z02).
Erwägungen:
1. In einem Beschwerdeverfahren gegen zwei Urteile des Bezirksgerichts Zürich (Verfahren EB180850-L) setzte das Obergericht des Kantons Zürich dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 5. September 2018 eine einmalige Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 225.-- an.
Mit Eingaben vom 6. September 2018 ist der Beschwerdeführer unter anderem an das Bundesgericht gelangt.
2. Soweit die Eingaben des Beschwerdeführers einen Bezug zur Verfügung vom 5. September 2018 haben, sind sie angesichts des tiefen Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) als subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) entgegenzunehmen.
Die angefochtene Verfügung ist ein Zwischenentscheid, der vor Bundesgericht nur eingeschränkt angefochten werden kann. Vorliegend ist erforderlich, dass die Verfügung einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (Art. 117 i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), was vom Beschwerdeführer darzulegen ist. Der Beschwerdeführer legt in seiner Beschwerde jedoch nicht dar, dass ihm der in Aussicht gestellte Nachteil (Nichteintretensentscheid des Obergerichts) tatsächlich drohen könnte, denn dazu müsste er aufzeigen, dass er finanziell nicht in der Lage ist, den verlangten Kostenvorschuss zu leisten ( BGE 142 III 798 E. 2 S. 800 ff.). Daran ändert die Behauptung nichts, die angefochtene Verfügung oder der Rechtsöffnungstitel seien nichtig. Der Beschwerdeführer macht auch nicht geltend, er habe ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt, das nicht behandelt worden sei.
Mangels hinreichend geltend gemachten Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist die Beschwerde folglich offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 150.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. September 2018
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg