Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_145/2008 KI-generiert

Constitutional Complaint Dismissed for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 5D_145/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a constitutional complaint filed by an individual against a decision made by the Cantonal Court of Aargau regarding a definitive legal opening. The individual sought to have a previous ruling, which denied access to legal aid, reconsidered. Subsequently, they were required to pay a court fee of CHF 3,000 within a non-extendable deadline but failed to do so. Despite submitting a second request for reconsideration, it was rejected as the individual did not provide sufficient grounds to challenge the financial aid denial. Consequently, the court did not proceed with the constitutional complaint, resulting in the individual being liable for court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Constitutional Complaint Dismissed for Failure to Pay Cost Advance: The individual sought to have a previous ruling, which denied access to legal aid, reconsidered. Subsequently, they were required to pay a court fee of CHF 3,000 within a non-extendable deadline but failed to do so. Despite submitting a second request for reconsideration, it was rejected as the individual did not provide sufficient grounds to challenge the financial aid denial. Consequently, the court did not proceed with the constitutional complaint, resulting in the individual being liable for court costs.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Schuldbetreibung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen unentgeltliche Rechtspflege verspätete Gebührenzahlung Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as a procedural basis, in conjunction with Art. 117 BGG, for refusing to enter a decision on the appeal.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the ground for refusing to enter a decision on the constitutional appeal due to non-payment of the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited as the basis for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_145/2008/don

Urteil vom 4. Dezember 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Aargau,

Beschwerdegegner,

vertreten durch das Bezirksgericht Zurzach.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 25. August 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 3. Kammer).

Nach Einsicht

in die als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene Eingabe gegen das Urteil vom 25. August 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 14. Oktober 2008 abweisender) Verfügung vom 5. November 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit der Verfügung vom 14. Oktober 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 13. November 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer innerhalb der Nachfrist ein zweites Gesuch um Wiedererwägung eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer (ungeachtet seiner finanziellen Verhältnisse) nichts vorbringt, was die abweisende Armenrechtsverfügung vom 14. Oktober 2008, auf die verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte,

dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Das zweite Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Aargau und dem Bezirksgericht Zurzach schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Dezember 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann