Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_143/2023 KI-generiert

Collection Proceeding Debt Recognition Appeal Dismissal

Geschäftsnummer 5D_143/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant challenging a decision related to a legal enforcement proceeding in which the District Court of Meilen denied her request for free legal aid and granted a definitive legal payment order for a sum of CHF 4,569.50, including interest, costs, and compensation, favoring the respondents. The appellant appealed against this decision to the Zurich Cantonal Court, which handled two separate proceedings — one for the definitive enforcement and another for free legal aid. On June 12, 2023, the Cantonal Court dismissed her appeal for the definitive legal payment order. Subsequently, the appellant lodged an appeal to the Swiss Federal Tribunal on July 18, 2023, seeking to contest the cantonal decision by alleging constitutional rights violations. However, given the low monetary value involved and the absence of a fundamental legal question, the appeal in civil matters was deemed inadmissible, and the case was treated as a subsidiary constitutional complaint. The appellant faced procedural challenges as her appeal largely restated the previous arguments from the Cantonal Court, without adequately addressing the grounds of the decision being contested.

Legislator-Regeste

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Art. 72 BGG, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG; Collection Proceeding Debt Recognition Appeal Dismissal: The appellant appealed against this decision to the Zurich Cantonal Court, which handled two separate proceedings — one for the definitive enforcement and another for free legal aid. On June 12, 2023, the Cantonal Court dismissed her appeal for the definitive legal payment order. Subsequently, the appellant lodged an appeal to the Swiss Federal Tribunal on July 18, 2023, seeking to contest the cantonal decision by alleging constitutional rights violations. However, given the low monetary value involved and the absence of a fundamental legal question, the appeal in civil matters was deemed inadmissible, and the case was treated as a subsidiary constitutional complaint. The appellant faced procedural challenges as her appeal largely restated the previous arguments from the Cantonal Court, without adequately addressing the grounds of the decision being contested.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Inkasso Beschwerdelegitimation Verfahrenskosten Streitwert unentgeltliche Rechtspflege verfassungsmässige Anforderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the non-entry into the merits of the appeal due to insufficient reasoning in the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for legal aid for the Federal Tribunal proceedings because the appeal was hopeless from the start.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_143/2023

Urteil vom 8. August 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. B.________,

2. C.________,

3. D.________,

4. E.________,

5. F.________,

alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Boris Grell,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 12. Juni 2023 (RT230063-O/U).

Erwägungen:

1. Mit Verfügung und Urteil vom 3. Mai 2023 wies das Bezirksgericht Meilen das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege ab und erteilte den Gesuchstellern des Rechtsöffnungsverfahrens in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Küsnacht-Zollikon-Zumikon die definitive Rechtsöffnung für Fr. 4'569.50 nebst Zins, Kosten und Entschädigung.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 13. Mai 2023 Beschwerde. Das Obergericht des Kantons Zürich legte die beiden Verfahren RT230063 für die definitive Rechtsöffnung und RT230064 für die unentgeltliche Rechtspflege an. Im erstgenannten Verfahren wies es die Beschwerde mit Urteil vom 12. Juni 2023 ab.

Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 18. Juli 2023 Beschwerde "nach Art. 72 BGG " an das Bundesgericht erhoben. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist die Beschwerde in Zivilsachen ( Art. 72 ff. BGG ) unzulässig. Die Eingabe ist als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln ( Art. 113 ff. BGG ). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).

3. Die Beschwerde an das Bundesgericht stellt zu einem grossen Teil eine wörtliche Wiederholung der Beschwerde an das Obergericht dar. Auf diese Weise setzt sich die Beschwerdeführerin gerade nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinander. Dies genügt den Rügeanforderungen nicht ( BGE 134 II 244 E. 2.3). Im Übrigen genügt es den Rügeanforderungen auch nicht, wenn die Beschwerdeführerin dem Obergericht in abstrakter Weise vorwirft, nicht auf ihre Argumente eingegangen zu sein oder in willkürlicher Weise eine Partei zu bevorzugen.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war die Beschwerde von vornherein aussichtslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 8. August 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg