Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_143/2019 KI-generiert

Constitutional Complaint Against Enforcement of Tax Costs Dismissed for Insufficient Justification

Geschäftsnummer 5D_143/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute over a decision by the Zurich district court, which granted the respondent, represented by the administrative court of the Canton of Zurich, definitive legal enforcement for a sum of CHF 560 plus interest and fees related to procedural costs arising from state and municipal taxes for 2014. The applicant appealed this decision to the Zurich High Court, which rejected the appeal. Subsequently, the applicant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, contesting the validity of the tax claims and related costs. However, the applicant did not sufficiently address the reasoning of the district court and instead presented a lengthy and unclear personal account of the situation. The Federal Tribunal reviewed the case as a subsidiary constitutional complaint due to the low value of the dispute and lack of significant legal question, and determined that the appeal did not meet the required grounds for consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 81 Abs. 1 SchKG; Constitutional Complaint Against Enforcement of Tax Costs Dismissed for Insufficient Justification: The applicant appealed this decision to the Zurich High Court, which rejected the appeal. Subsequently, the applicant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, contesting the validity of the tax claims and related costs. However, the applicant did not sufficiently address the reasoning of the district court and instead presented a lengthy and unclear personal account of the situation. The Federal Tribunal reviewed the case as a subsidiary constitutional complaint due to the low value of the dispute and lack of significant legal question, and determined that the appeal did not meet the required grounds for consideration.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Streitgegenstand ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Betreibungsforderung Steuervollstreckung fehlende Gemeindeverpflichtung Steuerschuld

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal (treated as a subsidiary constitutional appeal) was not admitted because it lacked sufficient substantiation, as per this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs because the appeal was dismissed without substantive review.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_143/2019

Urteil vom 30. Juli 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staat Zürich,

vertreten durch das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 12. Juni 2019 (RT190066-O/U).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 21. Januar 2019 erteilte das Bezirksgericht Bülach dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes U.________ definitive Rechtsöffnung für Fr. 560.-- (Verfahrenskosten gemäss Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 2. März 2018 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2014 sowie direkte Bundessteuer 2014) nebst Zinsen, Mahnspesen und Kosten.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 25. April 2019 Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich. Mit Urteil vom 12. Juni 2019 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Am 24. Juli 2019 hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig das obergerichtliche Urteil vom 12. Juni 2019. Nicht einzutreten ist auf Anträge, wonach eine Vorladung zum Strafvollzug aufzuheben und die Lebensgrundlage des Beschwerdeführers wiederherzustellen sei.

Aufgrund des tiefen Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist die Eingabe des Beschwerdeführers als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln ( Art. 113 ff. BGG ). In einer subsidiären Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Es gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

3. Das Obergericht hat erwogen, die als Rechtsöffnungstitel dienende Verfügung sei rechtskräftig. Der zu vollstreckende Entscheid könne im Rechtsöffnungsverfahren nicht mehr überprüft werden. Der Beschwerdeführer genüge seiner Begründungspflicht nicht, da er auf die Erwägungen des Bezirksgerichts nicht eingehe, sondern lediglich geltend mache, die Steuerforderungen bestünden nicht und er schulde keinem Gericht Kosten.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Erwägungen nicht auseinander, sondern schildert in weitschweifiger und schwer verständlicher Weise den Sachverhalt aus seiner Sicht. Insbesondere kann im vorliegenden Verfahren - wie das Obergericht bereits festgehalten hat - auf die Steuerforderungen gegen den Beschwerdeführer nicht eingegangen werden. Ebenso wenig genügt den Rügeanforderungen, den Behörden unter anderem Staats- und Justizverbrechen vorzuwerfen. Der Beschwerdeführer behauptet schliesslich, der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 2. März 2018 sei nicht rechtskräftig und spricht von einer beim Bundesgericht "schubladisierten" Beschwerde. Er behauptet und belegt jedoch nicht, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts nicht vollstreckbar geworden wäre ( Art. 81 Abs. 1 SchKG ).

Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Juli 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg