Petitioner Failed to Exhaust Cantonal Remedies for Constitutional Complaint Against Lower Court Decision.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns a constitutional complaint filed against a decision made by a district court that granted an order of definitive legal opening in favor of a state authority for a small monetary claim. The complaint was deemed inadmissible because it did not challenge a final instance ruling, as the district court's decision could be appealed to a higher court. Consequently, the ruling was not considered eligible for constitutional review, resulting in the dismissal of the complaint and the imposition of court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 113 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG; Petitioner Failed to Exhaust Cantonal Remedies for Constitutional Complaint Against Lower Court Decision: The complaint was deemed inadmissible because it did not challenge a final instance ruling, as the district court's decision could be appealed to a higher court. Consequently, the ruling was not considered eligible for constitutional review, resulting in the dismissal of the complaint and the imposition of court costs on the complainant.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed because it was filed against a non-final cantonal decision, leading to non-admission under this provision.
The losing appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_143/2011
Urteil vom 17. August 2011
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staat Thurgau, 8500 Frauenfeld,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 9. August 2011 des Bezirksgerichts Frauenfeld.
Nach Einsicht
in die (mangels Erreichens der Streitwertgrenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG und mangels Vorliegens einer Ausnahme nach Art. 74 Abs. 2 BGG ) als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene Eingabe gegen den Entscheid vom 9. August 2011 des Bezirksgerichts Frauenfeld, das dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für Fr. 300.-- (nebst Zins) erteilt hat,
in Erwägung,
dass die Verfassungsbeschwerde nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide offen steht ( Art. 113 BGG ),
dass sich die vorliegende Verfassungsbeschwerde nicht gegen einen solchen Entscheid richtet,
dass nämlich - wie auch aus der bezirksgerichtlichen Rechtsmittelbelehrung hervorgeht - gegen den Entscheid des Bezirksgerichts das Rechtsmittel der Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO an das Obergericht des Kantons Thurgau erhoben werden kann,
dass somit auf die - nicht gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid gerichtete und damit offensichtlich unzulässige - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117/108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Frauenfeld schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. August 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann