Constitutional Complaint Regarding Advance Payment for Appeal Dismissed for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a constitutional complaint against a decision from the Cantonal Court of Schwyz, which required the complainant to pay a deposit of 450 CHF as part of a legal proceeding concerning enforcement. The complainant challenged this decision, arguing a violation of constitutional rights, but the court found that the complaint did not adequately articulate or substantiate the alleged violations. As a result, the court decided not to consider the complaint, indicating it lacked sufficient justification according to the legal standards required for such proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Constitutional Complaint Regarding Advance Payment for Appeal Dismissed for Lack of Substantiation: The complainant challenged this decision, arguing a violation of constitutional rights, but the court found that the complaint did not adequately articulate or substantiate the alleged violations. As a result, the court decided not to consider the complaint, indicating it lacked sufficient justification according to the legal standards required for such proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in conjunction with Art. 117 BGG to justify the non-admittance (non-entrée en matière) of the constitutional complaint due to insufficient reasoning.
Cited in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG to rule on the inadmissibility of the constitutional complaint filed against an interlocutory decision.
Cited to impose court costs on the unsuccessful appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_142/2014
Urteil vom 23. September 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Eidgenossenschaft ,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kostenvorschuss (Rechtsöffnung),
Verfassungsbeschwerde gegen die Kostenvorschussverfügung des Kantonsgerichts Schwyz vom 9. September 2014.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 9. September 2014 des Kantonsgerichts Schwyz, das den Beschwerdeführer (im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens gegen einen Rechtsöffnungsentscheid) zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 450.-- aufgefordert hat,
in Erwägung,
dass gegen die in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Verfügung des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass das Kantonsgericht in der Verfügung vom 9. September 2014 erwog, gestützt auf Art. 95 ff. ZPO und Art. 48 sowie Art. 61 GebV SchKG sei der Beschwerdeführer zur Vorschussleistung aufzufordern, im Unterlassungsfall werde auf das Rechtsmittel nicht eingetreten, die Ansetzung einer Nachfrist nach Art. 101 Abs. 3 ZPO bleibe vorbehalten,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die Verfügung des Kantonsgerichts vom 9. September 2014 eingeht,
dass er erst recht anhand dieser Verfügung nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, inwiefern die Verfügung des Kantonsgerichts vom 9. September 2014 verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,
erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 50.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Füllemann