Failure to Pay Cost Advance in Constitutional Complaint Regarding Legal Aid Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case revolves around a constitutional complaint filed by an individual against a decision made by the Cantonal Court regarding the denial of legal aid in an appeal concerning a definitive opening of legal proceedings. The individual was instructed to pay a court fee of 300 CHF within a non-extendable deadline following the rejection of a payment by installments request. However, the individual failed to comply with this requirement within the set timeframe, leading to the dismissal of the constitutional complaint and the imposition of court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance in Constitutional Complaint Regarding Legal Aid Denial: The individual was instructed to pay a court fee of 300 CHF within a non-extendable deadline following the rejection of a payment by installments request. However, the individual failed to comply with this requirement within the set timeframe, leading to the dismissal of the constitutional complaint and the imposition of court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertApplied to declare non-entry into the merits of the appeal based on the failure to pay the deposit within the set deadline.
The appeal was dismissed (non-entrée en matière) because the appellant failed to pay the appeal deposit after being warned, as cited in the reasoning regarding the consequence of the non-payment.
The appellant was ordered to pay the court costs in point 2 of the dispositive.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_139/2009
Urteil vom 26. November 2009
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege im Appellationsverfahren betreffend definitive Rechtsöffnung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 13. August 2009 des Obergerichts des Kantons Bern.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 13. August 2009 des Obergerichts des Kantons Bern,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer (nach Abweisung eines Ratenzahlungsgesuchs) mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 27. Oktober 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit abweisender Armenrechtsverfügung vom 25. September 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 300.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 4. November 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. November 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann