Constitutional Complaint Against Advance Fee for Conciliation in Inheritance Dispute Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a complainant filed a constitutional complaint against a decision made by a cantonal court regarding a request for a cost advance of 500 Swiss Francs for a mediation process related to an inheritance dispute. The court had dismissed the complainant's objections to the cost advance request, and the constitutional complaint was determined to be inadmissible because it did not pertain to a final ruling, as required for such complaints. Moreover, the complainant failed to demonstrate any irreparable legal disadvantage resulting from the interim decision, leading to the rejection of the complaint and the imposition of court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 113 BGG, Art. 117 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG; Constitutional Complaint Against Advance Fee for Conciliation in Inheritance Dispute Inadmissible: The court had dismissed the complainant's objections to the cost advance request, and the constitutional complaint was determined to be inadmissible because it did not pertain to a final ruling, as required for such complaints. Moreover, the complainant failed to demonstrate any irreparable legal disadvantage resulting from the interim decision, leading to the rejection of the complaint and the imposition of court costs on the complainant.
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KI-generiertApplied because the appeal was dismissed by the simplified procedure due to obvious inadmissibility concerning an interlocutory decision.
Cited in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG as the basis for the non-admission of the constitutional appeal against an interlocutory decision.
Applied as the basis for ordering the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_137/2016
Urteil vom 13. September 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.A.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kostenvorschuss (Schlichtungsverfahren betreffend erbrechtliche Streitigkeit),
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom
8. August 2016 des Obergerichts des Kantons Solothurn (Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die (mangels Erreichens der Streitwertgrenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG und mangels Vorliegens einer Ausnahme nach Art. 74 Abs. 2 BGG als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene) Eingabe gegen das Urteil vom 8. August 2016 des Obergerichts des Kantons Solothurn, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die Aufforderung der Amtsgerichtspräsidentin von Olten-Gösgen zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.-- (für ein Schlichtungsverfahren in einer erbrechtlichen Streitigkeit) abgewiesen hat,
in Erwägung,
dass die Verfassungsbeschwerde, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann ( Art. 113 BGG ), von vornherein unzulässig ist, soweit sie sich gegen die erstinstanzliche Aufforderung zur Leistung des Kostenvorschusses richtet,
dass sodann die Verfassungsbeschwerde, soweit sie sich gegen das Urteil des Obergerichts richtet, einen Beschwerdeentscheid betreffend einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 117 BGG i.V.m. Art. 93 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat,
dass Verfassungsbeschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 117 BGG i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 117 BGG i.V.m. Art 93 Abs. 1 lit. a BGG ),
dass im vorliegenden Fall von der Beschwerdeführerin (entgegen BGE 133 III loc. cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihr durch den Zwischenentscheid ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,
dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 BGG i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. September 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann