Refusal to Hear Constitutional Complaint Regarding Unpaid Court Costs for Enforcement Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a constitutional complaint filed against a decision by the Cantonal Court, which refused to consider an appeal regarding a definitive legal opening because the complainant failed to pay the required cost advance and had previously been denied free legal aid. The complainant contested the validity of the definitive legal opening title but did not adequately address the key reasoning of the Cantonal Court's decision, nor did they demonstrate how their constitutional rights were violated. Consequently, the Supreme Court deemed the complaint insufficiently substantiated and chose not to proceed with it. As a result, the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; Refusal to Hear Constitutional Complaint Regarding Unpaid Court Costs for Enforcement Appeal: The complainant contested the validity of the definitive legal opening title but did not adequately address the key reasoning of the Cantonal Court's decision, nor did they demonstrate how their constitutional rights were violated. Consequently, the Supreme Court deemed the complaint insufficiently substantiated and chose not to proceed with it. As a result, the complainant was ordered to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because it lacked sufficient justification, as cited in conjunction with Art. 117 BGG for procedural non-admission.
Used in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG to declare the constitutional appeal inadmissible due to insufficient reasoning.
Used to order the appellant to pay the costs because the appeal was dismissed.
Cited to justify why the refusal of legal aid by the cantonal court cannot be challenged again in this new appeal.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_136/2007/bnm
Urteil vom 11. Dezember 2007
II. zivilrechtlichen Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.
Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 29. Oktober 2007 des Obergerichts des Kantons Thurgau.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 29. Oktober 2007 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das (mangels Vorschusszahlung nach - wegen Aussichtslosigkeit - verweigerter unentgeltlicher Rechtspflege) auf einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an die Beschwerdegegnerin nicht eingetreten ist,
in Erwägung,
dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Anforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG : Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass das Obergericht im Beschluss vom 29. Oktober 2007 erwog, nachdem der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügungen vom 4. und vom 27. September 2007 auferlegten Kostenvorschuss nicht geleistet habe, sei androhungsgemäss auf den Rekurs nicht einzutreten,
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht mit den entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt, indem er die (im Rechtsöffnungsverfahren nicht zu überprüfende) inhaltliche Richtigkeit des definitiven Rechtsöffnungstitels bestreitet und beanstandet, dass ihm im obergerichtlichen Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege verweigert worden sei, zumal der abweisende Armenrechtsentscheid des Obergerichts bereits Gegenstand des mit rechtskräftigem bundesgerichtlichem Urteil vom 19. September 2007 beendeten Verfahrens 5D_105/2007 bildete und daher nicht mehr Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein kann ( Art. 93 Abs. 3 BGG ),
dass sodann der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Beschluss vom 29. Oktober 2007 verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Dezember 2007
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: