Federal Supreme Court Refuses Appeal on Debt Enforcement Based on Penal Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a Swiss legal case, an individual filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal following the decision of the Cantonal Court of St. Gallen, which upheld a lower court's ruling for definitive legal enforcement regarding a debt of CHF 270 with interest. The Kreisgericht Toggenburg had originally granted the enforcement on May 8, 2023, but this judgment was contested unsuccessfully by the complainant. The Cantonal Court found a definitive legal opening title was valid due to a legally binding criminal order dated September 28, 2021. The complainant's appeal to the Federal Tribunal did not sufficiently demonstrate a violation of constitutional rights, which is a necessary condition for this type of appeal, leading to the tribunal deciding not to proceed with the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 1 StGB; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Debt Enforcement Based on Penal Order: Gallen, which upheld a lower court's ruling for definitive legal enforcement regarding a debt of CHF 270 with interest. The Kreisgericht Toggenburg had originally granted the enforcement on May 8, 2023, but this judgment was contested unsuccessfully by the complainant. The Cantonal Court found a definitive legal opening title was valid due to a legally binding criminal order dated September 28, 2021. The complainant's appeal to the Federal Tribunal did not sufficiently demonstrate a violation of constitutional rights, which is a necessary condition for this type of appeal, leading to the tribunal deciding not to proceed with the case.
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KI-generiertUsed to decide not to enter upon the appeal because it was obviously insufficiently substantiated, allowing the President to decide in simplified procedure.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_127/2023
Urteil vom 13. Juli 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Stadt Zürich,
vertreten durch das Stadtrichteramt Zürich, Eggbühlstrasse 23, Postfach, 8050 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen vom 5. Juni 2023 (BES.2023.30-EZS1).
Sachverhalt:
In der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Bütschwil-Ganterschwil erteilte das Kreisgericht Toggenburg mit Entscheid vom 8. Mai 2023 für Fr. 270.-- nebst Zins definitive Rechtsöffnung. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 5. Juni 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Eingabe vom 5. Juli 2023 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Der für die Berufung in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) ist nicht erreicht und folglich steht nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen ( Art. 113 BGG ). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ).
2. Das Kantonsgericht hat befunden, dass mit dem rechtskräftigen Strafbefehl vom 28. September 2021 ein definitiver Rechtsöffnungstitel vorliege und sich die Beschwerdeführerin mit den diesbezüglichen Erwägungen im erstinstanzlichen Entscheid nicht auseinandersetze.
Die Ausführungen in der Beschwerde an das Bundesgericht bleiben appellatorisch; Verfassungsverletzungen werden weder explizit noch sinngemäss geltend gemacht. Ohnehin gehen die Vorbringen, soweit sie inhaltlich überhaupt verständlich sind, insofern an der Sache vorbei, als im Rechtsöffnungsverfahren der Inhalt des Rechtsöffnungstitels nicht mehr diskutiert werden kann (sinngemäss scheint die Beschwerdeführerin geltend zu machen, die Polizei habe die Covid-19-Verordnung nicht vorgelegt und es hätte deshalb aufgrund von Art. 1 StGB kein Strafbefehl ausgestellt werden dürfen, was im diesbezüglichen Rechtsmittelzug alle Instanzen bis hin zum Bundesgericht verkannt hätten).
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen mitgeteilt.
Lausanne, 13. Juli 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli