Defendant's Appeal on Advance Cost Order Dismissed for Lack of Standing and Inadmissible Constitutional Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a legal dispute involving a reopening procedure, one party contested a decision by a district court that required the opposing party to pay a cost advance and submit documents in duplicate. The disputing party appealed to a higher court, arguing that the measures imposed were disadvantageous to them. However, the higher court dismissed the appeal, ruling that the contesting party did not face any discernible disadvantage from the initial decision. Following this, the contesting party filed a constitutional complaint with the Federal Tribunal, which determined that the complaint was inadmissible as it did not present a legally protected interest or an irreparable disadvantage arising from the contested decision. Additionally, the Federal Tribunal decided not to impose court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 115 lit. b BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Defendant's Appeal on Advance Cost Order Dismissed for Lack of Standing and Inadmissible Constitutional Complaint: The disputing party appealed to a higher court, arguing that the measures imposed were disadvantageous to them. However, the higher court dismissed the appeal, ruling that the contesting party did not face any discernible disadvantage from the initial decision. Following this, the contesting party filed a constitutional complaint with the Federal Tribunal, which determined that the complaint was inadmissible as it did not present a legally protected interest or an irreparable disadvantage arising from the contested decision. Additionally, the Federal Tribunal decided not to impose court costs.
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KI-generiertThe appeal was not adjudicated upon (no entry) in the simplified procedure due to inadmissibility.
Governs the application of the simplified procedure for the manifestly inadmissible constitutional appeal.
Used to waive the collection of court costs as an exception.
Cited in conjunction with Art. 117 BGG in assessing the inadmissibility regarding the irreparable disadvantage caused by the interim decision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_126/2017
Urteil vom 19. Juli 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gemeinde U.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 5. Juli 2017.
Erwägungen:
1. Die Beschwerdegegnerin als Gesuchstellerin und der Beschwerdeführer als Gesuchsgegner stehen vor Bezirksgericht Dielsdorf in einem Rechtsöffnungsverfahren. Mit Verfügung vom 28. Juni 2017 setzte das Bezirksgericht der Beschwerdegegnerin eine Frist von zehn Tagen zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 300.--. Zudem wurde der Beschwerdegegnerin eine Nachfrist von zehn Tagen angesetzt, um dem Bezirksgericht ihre Eingabe und die Beilagen in zweifacher Ausführung einzureichen.
Am 3. Juli 2017 erhob der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung Einsprache an das Obergericht des Kantons Zürich mit dem sinngemässen Antrag, die Rechtsöffnung zu verweigern. Mit Beschluss vom 5. Juli 2017 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein, da dem Beschwerdeführer durch die Verfügung kein Nachteil entstanden und er somit nicht beschwert sei. Das Obergericht erhob keine Kosten und sprach der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zu.
Am 17. Juli 2017 (Postaufgabe) hat der Beschwerdeführer eine Eingabe beim Bundesgericht eingereicht.
2. Aufgrund des tiefen Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig ( Art. 113 ff. BGG ). Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides haben könnte ( Art. 115 lit. b BGG ) und inwiefern der angefochtene Zwischenentscheid ihm gegenüber einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (Art. 117 i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ). Der Beschwerdeführer begründet dies auch nicht. Stattdessen macht er sinngemäss geltend, nichts zu schulden. Soweit er sich damit auf das Rechtsöffnungsverfahren bezieht, ist darauf hinzuweisen, dass derzeit noch nicht über das Rechtsöffnungsgesuch der Beschwerdegegnerin entschieden worden ist und diese Frage dem Bundesgericht folglich auch noch nicht vorgelegt werden kann.
Die Verfassungsbeschwerde erweist sich damit als offensichtlich unzulässig. Darauf ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Es rechtfertigt sich, ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Juli 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg