Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_113/2023 KI-generiert

Subsidiary Constitutional Complaint Dismissed for Lack of Substantiation on Failure to Pay Court Costs for Recognition of Foreign Judgment

Geschäftsnummer 5D_113/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complainant filed a constitutional complaint against the Canton of Obwalden, represented by the Obwalden financial administration, after the Obwalden Cantonal Court dismissed her appeal due to her failure to provide an advance on costs. The federal complaint followed the Cantonal Court decision on May 31, 2023, which came after a previous related ruling on April 17, 2023. The complainant sought the intervention of the Swiss Federal Tribunal, arguing violations of constitutional rights. However, her submission was inadequate, as she failed to demonstrate clearly how such rights were infringed upon, leading to the Federal Tribunal processing the complaint as a subsidiary constitutional appeal due to the low contested amount and lack of significant legal question (under Swiss Federal Supreme Court Law provisions).

Legislator-Regeste

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Art. 48 Abs. 3 BGG, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Subsidiary Constitutional Complaint Dismissed for Lack of Substantiation on Failure to Pay Court Costs for Recognition of Foreign Judgment: The federal complaint followed the Cantonal Court decision on May 31, 2023, which came after a previous related ruling on April 17, 2023. The complainant sought the intervention of the Swiss Federal Tribunal, arguing violations of constitutional rights. However, her submission was inadequate, as she failed to demonstrate clearly how such rights were infringed upon, leading to the Federal Tribunal processing the complaint as a subsidiary constitutional appeal due to the low contested amount and lack of significant legal question (under Swiss Federal Supreme Court Law provisions).

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Streitgegenstand ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Anerkennung ausländischer Entscheide Kostenvorschuss Eventualbegehren schwerer Mangel des Verfahrens im Ausland

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Cited in conjunction with the grounds for not entering the case in simplified procedure for the constitutional complaint.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to dismiss the constitutional complaint in a simplified procedure because it lacked sufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs because the appeal was dismissed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_113/2023

Urteil vom 3. Juli 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Obwalden,

vertreten durch die Finanzverwaltung Obwalden, Inkassostelle Obergericht,

St. Antonistrasse 4, Postfach 1563, 6061 Sarnen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 31. Mai 2023 (BZ 23/017).

Erwägungen:

1. Für die Vorgeschichte ist auf das Urteil 5D_65/2023 vom 17. April 2023 zu verweisen. Mit Entscheid vom 31. Mai 2023 trat das Obergericht des Kantons Obwalden auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht ein.

Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 2. Juni 2023 Beschwerde an das Obergericht erhoben. Das Obergericht hat die Beschwerde samt den Akten dem Bundesgericht übermittelt ( Art. 48 Abs. 3 BGG ). Mit Verfügung vom 21. Juni 2023 hat das Bundesgericht das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen ( Art. 113 ff. BGG ).

Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob es dadurch gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat. Diesbezüglich müsste die Beschwerdeführerin anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). Sie legt jedoch nicht in genügender Weise dar, inwiefern das Obergericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll. Es genügt den Rügeanforderungen nicht, dem Obergericht in abstrakter Weise Willkür und Diskriminierung vorzuwerfen und geltend zu machen, es bevorzuge den Staat bzw. handle in eigener Sache. Im Übrigen scheint die Beschwerdeführerin das vorliegende Rechtsöffnungsverfahren (Art. 80 f. SchKG) mit einem Beschwerdeverfahren nach Art. 17 ff. SchKG zu verwechseln.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden mitgeteilt.

Lausanne, 3. Juli 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg