Interim Measures for Right of Way Dismissed Due to Untimely Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a dispute over a right of way, where the respondents filed a petition for provisional measures against the appellant to remove eight boulders from the northeastern part of their property. This was prompted by a public law order. On August 28, 2019, the District Court of Arbon dismissed the provisional measure procedure due to lack of subject matter after the boulders were removed, as mandated by an official order. Subsequently, the appellant contested the cost allocation of this process, but the Cantonal Court of Thurgau dismissed the appeal on November 11, 2019. In response, the appellant filed a constitutional complaint with the Swiss Federal Tribunal on January 14, 2020, regarding this decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Interim Measures for Right of Way Dismissed Due to Untimely Appeal: This was prompted by a public law order. On August 28, 2019, the District Court of Arbon dismissed the provisional measure procedure due to lack of subject matter after the boulders were removed, as mandated by an official order. Subsequently, the appellant contested the cost allocation of this process, but the Cantonal Court of Thurgau dismissed the appeal on November 11, 2019. In response, the appellant filed a constitutional complaint with the Swiss Federal Tribunal on January 14, 2020, regarding this decision.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible due to late submission, leading to a decision by the President in the simplified procedure.
The appellant was ordered to pay reduced court costs because the appeal was dismissed.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_11/2020
Urteil vom 27. Januar 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Spahr,
Beschwerdeführer,
gegen
1. B.________ AG,
2. C.________,
3. D.________,
alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Beda Stähelin,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Kosten (Fuss- und Fahrwegrecht),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 11. November 2019 (ZR.2019.24).
Sachverhalt:
Am 9. November 2018 stellten die rubrizierten Beschwerdegegner gegen A.________ ein Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen betreffend Fuss- und Fahrwegrecht (Entfernung von acht Quadersteinen auf dem nordöstlichen Teil von dessen Liegenschaft U.________-GBB-xxx).
Mit Entscheid vom 28. August 2019 schrieb das Bezirksgericht Arbon das vorsorgliche Massnahmeverfahren (nach Entfernung der Quadersteine aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Rückbauverfügung) zufolge Gegenstandslosigkeit ab.
Die hiergegen im Kostenpunkt erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 11. November 2019 ab.
Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 14. Januar 2019 beim Bundesgericht eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben.
Erwägungen:
1. Der angefochtene Entscheid betrifft eine vorsorgliche Massnahme und wurde dem Beschwerdeführer bzw. dessen Rechtsanwalt am 5. Dezember 2019 zugestellt. Die Beschwerdefrist, welche gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG dreissig Tage beträgt, fing somit am 6. Dezember 2019 an zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am 4. Januar 2020. Weil dies ein Samstag war, verlängerte sie sich auf den nächsten Werktag ( Art. 45 Abs. 1 BGG ), mithin auf den 6. Januar 2020. Die erst am 14. Januar 2020 der Post übergebene Beschwerde erweist sich somit als verspätet. Zu Unrecht beruft sich der (anwaltlich vertretene) Beschwerdeführer auf die Gerichtsferien gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG , denn sie gelten bei vorsorglichen Massnahmen nicht ( Art. 46 Abs. 2 BGG ).
2. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde zufolge verspäteter Einreichung als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Bei diesem Verfahrensausgang sind dem Beschwerdeführer reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. Januar 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli