Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_11/2007 KI-generiert

Federal Court Rejects Constitutional Complaint Over Unpaid Cost Advance

Geschäftsnummer 5D_11/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a constitutional complaint filed against a decision by the appellate court of Bern. The complaint pertained to a legal reopening request, and the complainant was required to pay a court deposit of CHF 1,500 by a specified deadline, which they failed to do. As a consequence of not fulfilling this financial obligation, the court declared that it would not consider the complaint. Furthermore, the complainant was charged a court fee due to their inaction. The court also noted that the complaint lacked sufficient reasoning and was deemed abusive, indicating that even if the deposit had been paid on time, the court would still have dismissed the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Court Rejects Constitutional Complaint Over Unpaid Cost Advance: The complaint pertained to a legal reopening request, and the complainant was required to pay a court deposit of CHF 1,500 by a specified deadline, which they failed to do. As a consequence of not fulfilling this financial obligation, the court declared that it would not consider the complaint. Furthermore, the complainant was charged a court fee due to their inaction. The court also noted that the complaint lacked sufficient reasoning and was deemed abusive, indicating that even if the deposit had been paid on time, the court would still have dismissed the complaint.

Schlagwörter

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nicht geleisteter Kostenvorschuss Leistung des Kostenvorschusses Zahlungsfrist ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen nachträglicher Rechtsvorschlag vermögensrechtliche Streitigkeiten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG

Cited in the reasoning for the decision not to enter the appeal, even if the deposit had been paid, due to insufficient and abusive grounds.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The decision not to enter the appeal was made according to the simplified procedure for failure to pay the cost deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid within the set deadline.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs because the appeal was not admitted.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_11/2007/bnm

Verfügung vom 10. Mai 2007

Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Kanton Bern,

2. Einwohnergemeinde A.________,

3. Kirchgemeinde A.________,

Beschwerdegegner,

Obergericht des Kantons Bern (Appellationshof, 2. Zivilkammer), Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand

Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 24. Januar 2007 des Obergerichts des Kantons Bern.

Der Präsident hat nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 24. Januar 2007 des Obergerichts des Kantons Bern,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 28. März 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 8. März 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der (wegen Nichtabholens bei der Post) als am 5. April 2007 erfolgt geltenden Zustellung ( Art. 44 Abs. 2 BGG ) dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss (unter Berücksichtigung der Gerichtsferien nach Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG ) auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass dieser schliesslich darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Begründungsanforderungen der Art. 117 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügende und ausserdem missbräuchliche) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschussleistung nicht eingetreten worden wäre ( Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG ) und dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,

verfügt:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern (Appellationshof, 2. Zivilkammer) schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Mai 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: