Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_105/2008 KI-generiert

Rejection of Constitutional Appeal for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 5D_105/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a constitutional complaint filed by an individual against a decision made by the Cantonal Court of Zurich, specifically pertaining to the rejection of a request for free legal aid due to the perceived hopelessness of the constitutional complaint. The individual was required to pay a cost deposit of 1,000 CHF by a specified deadline, but failed to do so, nor did they provide any necessary confirmation of payment. Subsequently, the individual submitted a request for reconsideration of the earlier ruling, which was also rejected as they did not present sufficient grounds to contest the original decision. As a result, the court decided not to proceed with the constitutional complaint and imposed court costs on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Rejection of Constitutional Appeal for Failure to Pay Cost Advance: The individual was required to pay a cost deposit of 1,000 CHF by a specified deadline, but failed to do so, nor did they provide any necessary confirmation of payment. Subsequently, the individual submitted a request for reconsideration of the earlier ruling, which was also rejected as they did not present sufficient grounds to contest the original decision. As a result, the court decided not to proceed with the constitutional complaint and imposed court costs on the individual.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss verfassungsmässige Anforderung Vorschuss Drohung unentgeltliche Rechtspflege Bankgebühr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in conjunction with other articles for the simplified procedure regarding non-entry due to failure to pay the security deposit.

Art. 117 BGG

Cited in conjunction with other articles for the simplified procedure regarding non-entry.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for the non-entry into the merits of the constitutional appeal due to failure to pay the security deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_105/2008/bnm

Urteil vom 2. Oktober 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Bezirksgericht Zürich, 2. Abteilung,

Postfach, 8026 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Aufsichtsbeschwerde.

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich (Verwaltungskommission) vom 26. Februar 2008.

Nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 26. Februar 2008,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin mit (ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde abweisender) Verfügung vom 12. August 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 24. Juli 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 28. August 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass die Beschwerdeführerin innerhalb der Nachfrist ein Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 12. August 2008 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil die Beschwerdeführerin nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,

dass somit festzustellen bleibt, dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Oktober 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann